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Neuer Hildesheimer Landrat schielt auch nach Hohenhameln

Hohenhameln Neuer Hildesheimer Landrat schielt auch nach Hohenhameln

Hohenhameln. Der neue Landrat von Hildesheim, Olaf Levonen (SPD), hat sich in seinem Wahlprogramm für weitere Gespräche mit den Nachbargemeinden - auch Hohenhameln - für eine verstärkte Zusammenarbeit oder gar ein Zusammengehen ausgesprochen. Was sagen Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig und Peines Landrat Franz Einhaus dazu?

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Das Rathaus von Hohenhameln.

Quelle: Archiv

Was kann das nach dem Scheitern einer Fusion der Landkreise Hildesheim und Peine für die Zukunft bedeuten?

„Nachdem es auf Landesebene und in der Region Braunschweig lange Zeit Überlegungen gab, die Gebiets- und Verwaltungsstrukturen in Niedersachsen anzupassen, sind angesichts der gegenwärtigen politischen Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren keine maßgeblichen Veränderungen auf Kreisebene zu erwarten“, macht Einhaus deutlich.

Er verfolge allerdings nach wie vor das Ziel, dass der Landkreis Peine nicht zerschlagen wird. „Dies würde sich auf die bewährten öffentlichen Dienstleistungsstrukturen negativ auswirken“, befürchtet der Landrat und verweist beispielhaft auf Leistungen des Jobcenters und der Abfallwirtschaft oder auch auf die Schulentwicklungsplanung, die nicht mehr selbst gestaltet werden könnten.

Zudem weist Einhaus darauf hin, dass bewährte Strukturen in ehrenamtlichen Bereichen zerreißen würden, wenn Kreisverbände nicht als Ganzes erhalten werden könnten.

Aus der Sicht des Hohenhamelner Bürgermeisters Lutz Erwig gibt es für seine Gemeinde gute Gründe, nach Hildesheim zu schauen. „Schon im Rahmen der Fusionsdiskussion habe ich deutlich gemacht, dass für uns derzeit finanzielle Verbesserungen - zum Beispiel eine niedrigere Kreisumlage und eine bessere finanzielle Unterstützung bei den Kitas - eine Rolle spielen“, sagt Erwig. Zudem wäre eine Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs möglich. Dazu sei es nach Erwigs Einschätzung aber sinnvoll, wenn nicht nur Hohenhameln, sondern zum Beispiel auch Peine und Ilsede zum Landkreis Hildesheim kämen.

In Hohenhameln ist es politischer Wille, nach Hildesheim zu wechseln (PAZ berichtete). „Der Landkreis Peine und das Land Niedersachsen würden aber nicht zustimmen“, so der Bürgermeister. Er hoffe aber auf eine Zusammenarbeit der Landkreise, unter anderem auf dem Gebiet der Schulen.

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