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Nach Brand: BI mit Situation unzufrieden

Equord Nach Brand: BI mit Situation unzufrieden

Equord. Fast zwei Jahre ist der Brand im Recycling-Zentrum in Stedum nun her. Noch immer sehr unzufrieden ist die Bürgerinitiative (BI) für Umweltschutz in der Gemeinde Hohenhameln mit der Situation am Kuhteich in Equord. Sie wirft insbesondere dem Landkreis vor, das Problem „auszusitzen“.

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Die Situation am Equorder Kuhteich ist aus Sicht der BI für Umweltschutz auch zwei Jahre nach dem Großbrand in Stedum noch unbefriedigend. In der Vergangenheit hatten sich besorgte Bürger für eine Verbesserung eingesetzt.

Quelle: A

Die BI weist auf ein Fachgutachten des Instituts Dr. Nowak hin, das bestätigt, dass der Kuhteich „in einen Zustand geraten ist, der umgangssprachlich als umgekippt bezeichnet wird“. Aufgrund der hohen Menge verfügbarer Algennährstoffe wird sich der Teich „nicht von allein regenerieren können. Dies kann nur durch unterstützende Sicherheitsmaßnahmen gelingen“. Die Gutachter hätten deshalb die Einbringung eines Phosphatbinders empfohlen.

Nach Worten der BI habe Kreisbaurat Wolfgang Gemba behauptet, er habe dem Eigentümer des Teiches das Gutachten zugeschickt, dieser habe sich bisher aber nicht gemeldet. Die BI wirft dem Landkreis vor, er mache es sich damit zu einfach.

Immerhin seien alle Equorder durch die Verschmutzung dieses sehr alten, zentral gelegenen Dorfteiches betroffen. Die BI wirft dem Landkreis vor, nicht offen mit dem vorhandenen Problem und den Dorfbewohnern umzugehen. Nach dem Brand sei Transparenz, Offenheit und Information versprochen worden, dies sei aber nur zeitweilig umgesetzt worden.

Der Landkreis weist die Vorwürfe zurück. „Hinsichtlich des Kuhteiches gibt es nach hiesigen Erkenntnissen sowohl seitens des Eigentümers, der Gemeinde, von Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetriebe A+B und der Kreisverwaltung keinen Handlungsbedarf“, teilt die Pressesprecherin des Landkreises, Katja Schröder, auf Anfrage mit.

Das Brandschutzkonzept für das Abfallentsorgungszentrum Stedum werde derzeit von A + B mit der Gemeinde Hohenhameln und der Freiwilligen Feuerwehr abgestimmt. Eine Beteiligung oder Anhörung von Bürgerinitiativen sei nicht vorgesehen.

wos

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