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Mülleimer für Hunde-Hinterlassenschaften

Hohenhameln Mülleimer für Hunde-Hinterlassenschaften

Hohenhameln. Die Gemeinde Hohenhameln ist auf den Hund gekommen: Probehalber werden demnächst an drei Standorten in Randbereichen des Kernortes zusätzliche Mülleimer mit Kotbeutel-Station aufgestellt, um Hundehaltern entgegen zu kommen. Auslöser war der Offene Brief einer Hohenhamelner Familie.

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Nina Wolpers mit ihren beiden Hunden an der Verlängerung des Stiegewegs in Hohenhameln - dort würde sie sich einen Mülleimer für Hundekot wünschen.

Quelle: js

Nach der in Kraft getretenen Erhöhung der Hundesteuer um knapp 17 Prozent - oder weniger kryptisch: um einen Euro pro Monat - haben sich Nina und Frank Wolpers aus Hohenhameln mit einem Offenen Brief an die Gemeinde gewandt. Doch nicht, um zu meckern, sondern um Denkanstöße zu geben und die Situation für Hundehalter zu erleichtern. „Im Zuge der Erhöhung wollten wir den Vorschlag machen, ob nicht für einen Teil des eingenommenen Geldes Mülleimer auf stärker frequentierten Hundewegen aufgestellt werden können“, sagt Nina Wolpers, die zusammen mit ihrem Mann zwei Mischlingshunde hält.

Immer wieder komme es öffentlich zu Beschwerden über Hundekot. „Wir tragen zwar immer Beutel bei uns und scheuen uns auch nicht, sie bei Bedarf einzusetzen. Aber sicher kann jeder nachvollziehen, dass es nicht das angenehmste ist, mit einem vollen Kotbeutel und Hund an der Leine erst das ganze Dorf abzulaufen, bis sich die Möglichkeit zur Entsorgung bietet“, sagt Wolpers. Sogar eine finanzielle Beteiligung an der Aufstellung der Extra-Mülleimer bot das Ehepaar an.

Das ist nicht nötig - die Gemeinde setzt die Idee des Ehepaars auch so um. Zunächst allerdings nur probehalber. „Wir bedanken uns bei Familie Wolpers für die Anregung“, schiebt Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig vorweg. Bei einer Dienstbesprechung habe die Verwaltung intern über den Vorschlag geredet: Behälter und Beutelspender sollen bald an drei Stellen am Rand des Dorfes aufgestellt werden. „Aufstellen, Bestücken und Leerung sind Zusatzkosten, die wir aus dem laufenden Haushalt tragen“, sagt Erwig. „Mal schauen, wie das angenommen wird. Wenn sich das bewährt, könnte man solche Stationen ja auch in der gesamten Gemeinde aufstellen.“

Nina Wolpers ist froh über die schnelle und unbürokratische Entscheidung: „Es ist toll, dass es diese Resonanz gibt.“ Sie hätte sich allerdings gewünscht, dass die Gemeinde vorab mit Hundebesitzern gesprochen hätte. „Denn die wissen ja eigentlich am besten, wo etwas gebraucht wird“, sagt die Hundehalterin. „So entscheidet die Gemeinde scheinbar willkürlich.“ Es sei zu hoffen, dass es nicht nur Aktionismus sei - und dass sich die Stationen nichtsdestotrotz etablieren.

  • Die geplanten Standorte für die Stationen: Dehnenweg in Richtung Clauen, Soßmarer Tor (alte Kläranlage) und Hoher Weg (Richtung Stedum).

js

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