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Mit dem Trecker bis kurz vor Magdeburg

Harber Mit dem Trecker bis kurz vor Magdeburg

Harber. Es knatterte und puffte an allen Ecken: Mit 15 alten Treckern starteten die Treckerfreunde Harber auf eine dreitägige Reise. Mit 17 Stundenkilometern Durchschnittsgeschwindigkeit ging es auf die mehr als 300 Kilometer lange Rundfahrt, die die Harberschen am entferntesten Punkt bis kurz vor Magdeburg führte.

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In einer Kolonne von insgesamt 15 Treckern fuhren die Treckerfreunde Harber die rund 300 Kilometer lange Tour.

Quelle: js

„Die Dinger knattern und stinken“, sagt Ernst Ebeling bei einem Blick auf die Trecker und lacht. „Aber trotzdem nimmt man bei der Fahrt so viele Düfte und Gerüche wahr, das glaubt man nicht. Man sieht auch Dinge, auf die man sonst überhaupt nicht achtet. Und das ganze bei dem tollen Wetter.“ Insgesamt 15 Treckerfreunde machten sich auf den Weg. „Mehr Trecker können auch nicht mitfahren, da wäre die Schlange zu lang und wir würden den Verkehr zu sehr aufhalten“, so Ebeling.

Los ging es am Freitag über Dörfer wie Neubrück oder Calberlah bis nach Wolfsburg. Nach einer Übernachtung machte sich die Gruppe schnell wieder auf den Weg, denn die 100 Kilometer am zweiten und rund 115 Kilometer am dritten Reisetag mussten bewältigt werden - mit 17 km/h nicht leicht.

Einige Probleme bremsten die Gruppe dabei zusätzlich aus, erläutert Ebeling: „Als wir am östlichsten Punkt in Nordgermersleben angekommen waren, um dort zu Mittag zu essen, ist einer der Trecker wohl in einen Nagel gefahren und holte sich einen Platten.“ Behoben wurde der Schaden durch die Hilfe mehrerer Landwirte, die den Reifen auf dem Rückweg nach Harber immer wieder mit Luft füllten, und später mit einem Reparatursatz von einer Tankstelle.

Noch schwerer erwischte es am dritten Tag einen Trecker der Marke Granit. „Bergab haben wir die Kupplung auch gern mal durchgetreten, da stieg die Spitzengeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer“ - zu viel für eine Schweißnaht. „Dann mussten wir den Granit an die Schleppstange nehmen, in Heinigen wurde dann aber aus Harber ein Ersatztrecker geliefert, sodass wir am Ende auch wieder mit 15 Treckern zu Hause ankamen“, lobt Eberling den Einsatz der Treckerfreunde. „Das sind eben die üblichen Probleme, die bei so einer Tour dazu gehören.“ Und die sei eben besonders eins gewesen: einfach klasse.

js

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