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Mit dem „Autoscooter“ durch Hohenhameln: Gemeinde testet Elektro-Wagen

Hohenhameln Mit dem „Autoscooter“ durch Hohenhameln: Gemeinde testet Elektro-Wagen

Hohenhameln. Statt mit üblichen Motorengeräuschen fahren die Gemeindemitarbeiter jetzt geräuscharm - und ohne Schadstoffe. Seit einiger Zeit werden viele Dienstfahrten mit einem Elektroauto unternommen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase ist nicht nur Bürgermeister Lutz Erwig Feuer und Flamme für das kleine Gefährt.

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Bürgermeister Lutz Erwig (r.) und sein allgemeiner Vertreter Frank Meißner posieren mit dem Elektro-Auto der Gemeinde.

Quelle: oh

An wem der Flitzer mit seinen umgerechnet 82 PS vorbeisaust, der hört erst einmal nichts -denn den üblichen Motorenlärm gibt es beim Elektroauto nicht. „Drinnen sind aber die normalen Fahrgeräusche von der Straße zu hören“, sagt Bürgermeister Lutz Erwig.

Statt an der Tankstelle hält der schnittige VW Up der Gemeinde nach seinen Fahrten in der Garage am Rathaus - und kommt einfach an eine ganz normale Steckdose. Bis zu 160 Kilometer kann das Elektroauto fahren, bis es aufgeladen werden muss. „Nach Feierabend laden wir den Wagen in aller Ruhe über Nacht.“

Im Rahmen eines Testprojekts der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg werden zahlreiche Elektrowagen derzeit im kommunalen Einsatz erprobt. Umfangreiche Daten werden erfasst, unter anderem die Länge der Strecke oder die Außentemperatur während der Fahrt. Auch die Gemeinde Hohenhameln hat eines der begehrten Elektroautos leasen dürfen, die mit bis zu 130 Stundenkilometern durch die Region düsen können. Das Land Niedersachsen fördert die Anschaffung.

In Hohenhameln wird der Wagen für Dienstfahrten der Gemeindemitarbeiter zu Außenterminen genutzt, beispielsweise um das Mitteilungsblatt Wochenspiegel zu den Austrägern in den Ortschaften zu bringen. Insgesamt war das Auto in acht Wochen knapp 1300 Kilometer weit unterwegs. „Der Up wird von den Kollegen sehr gerne gefahren“, sagt Erwig. „Er fährt sich fast wie ein normales Auto.“

Auch Bürgermeister-Vertreter Frank Meißner ist angetan vom Fahrgefühl: „Die Beschleunigung ist atemberaubend. Das drückt einen in die Sitze, damit zieht man jedes Auto ab.“ Sinnvoll sei jedoch eine Geschwindigkeit von maximal 100 Stundenkilometern - „wegen des Energieverbrauchs.“ Die Batterie-Zellen liegen im Unterboden des Wagens. Meißner: „Dadurch hat er einen sehr tiefen Schwerpunkt - und das Fahrgefühl ist wie bei einem Autoscooter.“

js

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