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Mit EU-Fördergeld: Die Börderegion will weiter eng zusammen arbeiten

Hohenhameln Mit EU-Fördergeld: Die Börderegion will weiter eng zusammen arbeiten

Hohenhameln. In den vergangenen Jahren floss EU-Fördergeld in Millionenhöhe nach Hohenhameln. Im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts, kurz ILEK, arbeitet die Gemeinde seit 2006 mit den anderen Kommunen der Börderegion, den Gemeinden Harsum und Algermissen sowie der Stadt Sehnde, eng zusammen (siehe Info-Kasten). Damit auch weiterhin Geld fließt, hat sich die Börderegion auch für die neue EU-Förderperiode beworben - und jetzt die erste Hürde zu neuem Geld genommen.

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Bürgermeister Lutz Erwig beim Verteilen der „Jobbörse“ an Hohenhamelner Schüler. Das Heft mit Ausbildungsstellen ist nur eines von vielen Angeboten, das durch die Kooperation der ILEK-Börderegion entstand.

Quelle: A

„Wir wollen die Erfolgsgeschichte der ILEK-Börderegion fortschreiben“, sagt Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig. Dass es dabei nicht nur um die gelungene Zusammenarbeit und den Austausch mit den Nachbar-Kommunen geht, dürfte klar sein: Aus den EU-Fördertöpfen flossen zwischen 2006 und Mitte 2013 Summen in Millionenhöhe nach Hohenhameln.

Damit wurden nicht nur Dorferneuerungsmaßnahmen finanziert, Straßen saniert und Gebäude auf den neuesten Stand gebracht, sondern auch Kulturangebote subventioniert, Themen wie der demografische Wandel angegangen oder der Kulturfahrplan realisiert. „Wenn man das alles zusammenrechnet, ist da schon ein ziemliches Sümmchen zusammengekommen“, sagt Erwig.

Mitte 2013 ist die EU-Förderperiode ausgelaufen. „Die Zusammenarbeit in der Börderegion gibt es immer noch, und wir tauschen uns regelmäßig aus. Aber was Investitionen betrifft, lief das auf Sparflamme“, schildert Erwig.

In der jetzt anstehenden Förderperiode stehen Themen wie Demografie, Naherholung und Klimaschutz im Mittelpunkt. „Wir müssen uns bis Anfang 2015 für das ILEK bewerben. Allein dafür mussten wir uns schon bewerben“, erläutert Erwig. „Wir sind jetzt im engeren Kreis, Fördergelder beantragen zu könne. Klar ist aber noch nichts.“

Damit in Hohenhameln die richtigen Themen angegangen werden, sollen auch Bürger, Vereine und Institutionen wie Polizei, Kirche oder Landvolk in die Bewerbung mit eingebunden werden. „Wir wollen schauen, welche Handlungsbereiche wir anpacken sollen.“ Ziel sei es, „die Börderegion auch in Zukunft als lebenswerte Heimat und attraktiven Wirtschaftsstandort zu erhalten“.

Wer Lust hat, sich bei der Entwicklung der ILEK-Börderegion einzubringen, kann an einer Strategiewerkstatt am Mittwoch, 10. September, teilnehmen. Die beginnt um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hohenhameln.

js

Info - Die ILEK-Börderegion: Seit acht Jahren herrscht zwischen den Gemeinden Algermissen, Harsum und Hohenhameln und der Stadt Sehnde eine besonders enge Zusammenarbeit. Als Börderegion haben sich die Kommunen damals zusammen gefunden und pflegen seitdem eine rege Kooperation mit zahlreichen gemeinsamen Projekten. Finanzielle Unterstützung gab es im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes, kurz ILEK, die Gelder kommen von der EU. Unter anderem geben die Börde-Kommunen vier Mal im Jahr den gemeinsamen Kulturfahrplan heraus, in der Jobbörse wurden und werden Ausbildungs- und Praktikumsplätze in der Region vorgestellt, und auch ehrenamtliches Engagement wie der Generationenhilfeverein wird unterstützt. „Die Projekte wären ohne ILEK nicht möglich gewesen“, sagt Verwaltungschef Lutz Erwig. Darum hat sich die Börderegion auch für die neue EU-Förderperiode, die bis 2020 läuft, für die Fortschreibung des ILEK beworben – die Vorauswahl-Bewerbung war jetzt erfolgreich.

js

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