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Minister lobt Feuerwehr Hohenhameln

Hohenhameln Minister lobt Feuerwehr Hohenhameln

Hohenhameln/Hannover. Es ist eine tief berührende Geschichte, und zugleich spornt sie an - die Feuerwehrfrau Darja Kröplin aus Hohenhameln hat beim landesweiten Filmwettbewerb „Retter gesucht“ des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport den zweiten Platz belegt.

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Der zweite Platz des Wettbewerbs ging an Darja Kröplin von der Freiwilligen Feuerwehr Hohenhameln.

Quelle: oh

Hohenhameln. In dieser Woche fand in Hannover die feierliche Preisübergabe statt.

„Es ist die beste Werbekampagne für die Freiwillige Feuerwehr, denn sie erzählt Geschichten, die aus der Feuerwehr selbst kommen“, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) bei der Verleihung. „Die Kampagne verdeutlicht, dass die Aktiven keine Pflicht erfüllen, sondern mit Leidenschaft und Herzblut dabei sind.“

Insgesamt 48 Wehren aus Niedersachsen hatten sich mit spannenden Geschichten beworben, 15 wurden verfilmt und zum Voting freigegeben. Kröplin setzte sich mit ihrer Geschichte „In den Fußstapfen meines Onkels“ durch. Darin beschreibt sie, wie ihr Onkel 1975 im Alter von 16 Jahren bei der bis dahin deutschlandweit größten Waldbrandkatastrophe in der Heide bei den Löscharbeiten ums Leben kam. „In meiner Familie stieß ich mit meinem Wunsch, zur Feuerwehr zu gehen, auf Zurückhaltung“, erzählt die 29-Jährige. „Meine Oma wollte nicht noch jemanden an das Feuer verlieren. Aber ich habe lange darüber nachgedacht, was mein Onkel wohl dazu sagen würde. Ich denke, er würde nicht wollen, dass wegen seines Schicksals niemand mehr bei der Feuerwehr mitmacht.“

Diese Geschichte berührte Tausende Niedersachsen, die bei der Internet-Abstimmung mitgemacht haben. Nun darf sich die Freiwillige Feuerwehr Hohenhameln über ein Preisgeld von 2000 Euro freuen. Erstplatzierte (2500 Euro) wurde die Freiwillige Feuerwehr Othfresen mit einem Beitrag über eine Aktion, bei der die Mitglieder in Eigeninitiative ein altes Feuerwehrauto kauften und wieder flott machten.

Platz drei (1500 Euro) ging an die Kameraden aus Uslar, die mit einem Aufruf entscheidend dazu beigetragen haben, dass ein Stammzellenspender für einen krebskranken Jungen gefunden werden konnte.

ju

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