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Mini-WM der Grundschule: Brasilien, Niederlande und Co. kicken in Hohenhameln

Hohenhameln Mini-WM der Grundschule: Brasilien, Niederlande und Co. kicken in Hohenhameln

Hohenhameln. Am Spielfeldrand wird laut gejubelt, Kinder schwenken Flaggen der Schweiz, tragen selbstgemachte Spanien-Trikots oder haben sich schwarz-rot-goldene Striche auf die Wangen gemalt: Die knapp 300 Schüler der Grundschule Hohenhameln/Clauen spielen in dieser Woche eine Mini-Fußball-WM aus - und lernen dabei mehr als nur Tricks mit dem Ball.

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Kleine Sportler ganz groß: Die Grundschule Hohenhameln/Clauen veranstaltet derzeit in ihrer Projektwoche eine Mini-WM. Das gucken sich Kinder und auch Eltern gerne an.

Quelle: oh

Es passt in die Fußball-Euphorie dieser Tage, dass die Grundschule ihre eigene Mini-Weltmeisterschaft veranstaltet. Doch nicht nur der Sport selbst steht bei der Projektwoche auf dem „Stundenplan“ der Kinder. Den Klassen wurde jeweils ein Land zugelost. Die Kinder spielen unter den Flaggen (und natürlich in selbstgestalteten Trikots) von Südkorea, Italien, Portugal, Argentinien, Belgien und Co., zwischen den Spielen lernen sie etwas über ihr „Partnerland“. Sie malen, basteln, informieren sich - und lernen so ganz spielerisch, nicht nur auf dem Sportplatz.

Die Stimmung auf dem Jugendspielfeld des TSV Hohenhameln neben der Schule ist gut. Viele Eltern schauen interessiert zu, die Schüler sind entweder mit Feuereifer auf dem Platz oder daneben dabei, schwenken Fähnchen und feuern die Mitspieler an. Alle 13 Klassen aus den Standorten Hohenhameln und Clauen sind mit dabei. Die Dritt- und Vierklässler spielen ein Turnier, die jüngeren Schüler ein zweites. Die Schiedsrichter sind Schüler der Hohenhamelner Hauptschule.

„Gespielt wird 7 gegen 7“, erzählt Lehrerin Ulrike Missner. „Die Kinder sind immer in Bewegung, auch wenn sie gerade nicht spielen, und es sind immer Zuschauer da. Die Stimmung ist klasse und die Projektwoche definitiv ein Erfolg.“

So ganz wie bei einer Weltmeisterschaft geht es natürlich nicht zu, verrät Missner. Das ist aber gut so: Die Kinder sind ehrgeizig, aber nicht verbissen. „Niederlagen nehmen sie meist recht leicht.“ Und: „Bei uns läuft es für Spanien zum Beispiel besser als bei der richtigen WM.“

Die Projektwoche begeistert die Kinder. Fabian (9) geht für Spanien auf Torejagd. „Das Turnier läuft gut“, sagt er. „Und ein bisschen Fußball zu spielen, statt Deutsch lernen oder Mathe, macht viel Spaß.“

Morgen finden Projektwoche und Mini-WM bei einem Schulfest von 15 bis 17 Uhr ihren Abschluss. Die Kinder stellen ihre Länder vor, die Finalspiele der Mini-WM beginnen um 15.15 Uhr.

 js

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