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Mehrumer wollen Windrad versetzen

Hohenhameln-Mehrum Mehrumer wollen Windrad versetzen

Mehrum . Marode Straßen und lärmende Windräder: Es gibt viele aktuelle Themen, die die Mehrumer beschäftigen. Kein Wunder also, dass das Dorfgemeinschaftshaus bei der Gemeindeversammlung am Samstagnachmittag komplett gefüllt war. Mehr als 140 Gäste kamen zu der Veranstaltung.

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Mimten die „Drei Tenöre“ (von links): Brigitte Hänsel, Silke Ruppert und Marianne Bläsig.

Quelle: oh

Nach der Vorstellung der Generationenhilfe Börderegion und dem Bericht von Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig nahm Ortsbürgermeister Jens Böker umfangreich Stellung zu den zahlreichen aktuellen Themen. Hinsichtlich der lärmenden Windkraftanlage am Kakenberg konnte er von positiven Gesprächen mit dem Betreiber berichten - eine Verlagerung der Anlage an einen anderen Standort scheine möglich. Er ließ eine Unterschriftenliste gegen den aktuellen Standort herumgehen und bat alle, „solidarisch für die Betroffenen zu unterschreiben.“

Hinsichtlich der Debatte um die marode Triftstraße nahm Böker eindeutig Stellung: „Es wurden Tempo-30-Schilder aufgestellt, aber geändert hat sich nichts. Ich werde es als Ortsbürgermeister nicht hinnehmen, dass die Landwirte und Gewerbetreibenden nicht mehr über die Triftstraße fahren sollen.“

Über die geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt (Bundesstraße 65) konnte er hingegen Positives aufführen: „Alles, was der Arbeitskreis gefordert hat, ist von der Landesbehörde umgesetzt worden.“ Dementsprechend wird es auf beiden Straßenseiten einen gemeinsamen Geh- und Radweg geben. Nach einer vorläufigen Kostenermittlung liegt der gesamte Kostenanteil der Gemeinde Hohenhameln bei etwa 90000 Euro. „Eine Zuwendung nach den Richtlinien des Landes für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden macht es möglich, bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten bewilligt zu bekommen.“

Nach all den ernsten Themen brachten kleine Theaterstücke und Gesangseinlagen der „Drei Tenöre“ die Mehrumer zum Lachen. Die Landfrauen führten ihren Sketch „Der Pflegenotstand“ auf - darin ging es um ein Pflegeheim im Sparzwang, in dem sich die Bewohner unter anderem einen Waschlappen teilen müssen.

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Bürgerinitiative gegen Windräder

Bereits einen Tag vor der Gemeindeversammlung in Mehrum hatte die örtliche CDU zu einer Veranstaltung zum Thema Windenergie eingeladen. Günter Bengsch von der Hohenhamelner Bürgerinitiative Gegenwind, die sich derzeit noch in Gründung befindet, informierte über die hohe Dichte an Windkraftanlagen in Hohenhameln: „Während auf Bundesebene bisher je 3900 Einwohner eine Windkraftanlage gebaut wurde, gibt es in Hohenhameln ein Windrad je 320 Einwohner “, so Bengsch.

Die Abstände zwischen Windkraftanlagen und Siedlungen sind seiner Meinung nach zu gering, zudem sei das Gutachten zur Windkraftanlage am Kakenberg fehlerhaft – nach diesem Gutachten sind die Geräuschemissionen gerade noch im Grenzwert, viele Mehrumer glauben das nicht und klagen über den Lärm.

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