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Mehrumer trafen sich zum Stammtisch für „Alteingesessene“

Hohenhameln Mehrumer trafen sich zum Stammtisch für „Alteingesessene“

Mehrum. Zum Stammtisch für „Alteingesessene“ aus Mehrum hatte Ortsbürgermeister Jens Böker (SPD) eingeladen. „Die Einladung wurde gut angenommen“, sagt Böker. Insgesamt waren 18 Mehrumer zum Gespräch über die Ortschaft gekommen.

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Der Gedenkstein an der Kirche kam in den 1920er-Jahren dorthin.

Quelle: oh

„Es ging darum, einfach Gespräche rund über unsere Ortschaft Mehrum zu führen - ohne Politik oder Vereinsgespräche“, schildert der Ortsbürgermeister.

Über Fragen zu früheren Brunnen, die durch Wasseradern gespeist wurden, und noch existierende Brunnen in Mehrum wurde etwa gesprochen. „Lebhaft wurde dabei über die aus Richtung Haimar kommenden Wasserader diskutiert, die an der Schlüte vorbei über die alten landwirtschaftlichen Betriebe bis zum Friedhof weiter in Richtung Osten ihren Verlauf nimmt“, berichtet Böker. Erst durch die offene Diskussion sei vielen der Besucher der eigentliche Verlauf der Brunnen bewusst.

Eine weitere Frage konnte beantwortet werden: Wo hat der große Gedenkstein an der Kirche seinen Ursprung und wie wurde er damals Ende der 1920er-Jahre überhaupt aufgestellt? „Aus Erzählungen und Wissen der Älteren und deren Verwandten stellte sich heraus, dass der große Findling aus der Mehrumer Gemarkung stammt und mit acht Ochsengespannen gezogen wurde“, gibt Böker wieder. Der Gedenkstein soll an den Befreiungskrieg 1813 und den Sieg gegen Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 erinnern.

Auch über eine Gedenktafel wurde gesprochen. Die wurde erst im vergangenen Jahr in der Kirche hinter der Orgel entdeckt. „Dort lag sie ziemlich verborgen“, sagt Böker. „Wir haben festgestellt, dass es sich um die Tafel handeln muss, die am Stein über der 1813 angebracht war.“ Bis wann sie dort angebracht war, sei nicht geklärt. Auch nicht, warum sie entfernt wurde. „In der Kirche war sie wahrscheinlich um sie zu verwahren. Nun soll die Tafel wieder an oder in der Nähe der Kirche angebracht werden“, erzählt Böker, der resümiert: „Es war ein schöner und interessanter Abend, bei dem alle mitreden konnten und einiges zur Aufklärung beigetragen haben.“ Der nächste Stammtisch sei daher bereits in Planung.

rd

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