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Mehrumer Feuerwehrkameraden gingen auf Boßeltour

Mehrum Mehrumer Feuerwehrkameraden gingen auf Boßeltour

Mehrum. Um in der kälteren Jahreszeit nicht „ganz in den Winterschlaf zu verfallen“, trafen sich gestern die Mehrumer Feuerwehrkameraden der Gruppen Wenzel und Böker zur gemeinsamen Boßelrunde. „Das ist immer eine lustige und unterhaltsame Art, spazieren zu gehen“, schildert Jens Böker.

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Zum entspannten Boßelwettkampf trafen sich insgesamt 21 Mehrumer Feuerwehrkameraden.

Quelle: oh

Pünktlich um 9 Uhr ging es für die Gruppenchefs Steffen Wenzel und Jens Böker und ihre Mannen los mit dem jährlichen Boßelturnier, das bereits im 23. Jahr stattfand. „Die Teilnehmerzahl war mit 21 Kameraden enorm“, sagt Böker.

Dann machten sich die Boßler auf den Weg, den etwa sechs Kilometer langen Rundkurs zu bewältigen. Mit vollem Elan wurden die Vollgummi-Kugeln, in deren Inneren sich ein Stahlkern versteckt, über die Feldwege geworfen. „Bei 2 Grad Außentemperatur machte das Boßeln richtig Spaß“, schildert Böker. Nur der Nebel machte es an der ein oder anderen Stelle kompliziert, die Kugeln nicht aus den Augen zu verlieren. Aber: „Mit großem Schwung in den Armen, mit toller Zielsicherheit und enorm taktischem Geschick eilten beide Mannschaften unaufhaltsam wieder Richtung Mehrum zum Ziel.“ Außerdem waren die Feuerwehr-Kameraden auf das winterliche Wetter vorbereitet gewesen, erzählt Böker: „Steffen Wenzel hatte das nasskalte und neblige Wetter schon vorausgesagt.“

Wie es sich für eine richtige Boßelrunde gehört, wurde natürlich auch die ein oder andere Pause eingelegt, um mit heißem Glühwein die kalten Temperaturen zu bekämpfen. Im Vordergrund stand aber der sportliche Wettkampf. Böker lobt: „Es verlief sportlich, fair und war hervorragend von der Gruppe Wenzel organisiert worden.“

Mit Argusaugen wurde das freundschaftliche Kräftemessen von den Wertungsrichtern Norbert Walter und Steffen Wenzel überwacht. „Der Pokal ging dieses Mal an die Gruppe Wenzel, die 17 Würfe weniger brauchte als die Gruppe Böker“, schildert Verlierer Jens Böker, der dem Tag trotz der Niederlage aber natürlich nur Positives abgewann: „Anschließend gab es warmes Essen, in gemütlicher Runde hatten Alt und Jung gemeinsam Spaß. Es war ein schöner, geselliger und kameradschaftlicher Tag!“

rd

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