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„Mehrum ist ein schöner Ort“

Bogenschützen besingen ihr Heimatdorf „Mehrum ist ein schöner Ort“

In Mehrum gibt es einen Bogensport-Verein, der eigentlich gar keiner ist – weil seine Mitglieder lieber singen als schießen.

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Die Mehrumer Bogenschützen (von links): Marcus Schäfer, Albert Klöpper, Horst Schäfer, Franz-Josef Böker, Erich Schrank, Hartwig Aumann, Heinz Heuer und Manfred Brinkmann.

Quelle: sur

Mehrum . So ganz ernst nehmen sich die Mehrumer Bogenschützen selbst nicht. Während anderswo Schützenvereine Turniere organisieren und akribisch Teiler ausrechnen, treffen sich die acht Männer zum Schinken-Essen und dichten Lieder über ihr Heimatdorf. Gegründet hat sich die Gruppe 1992 wegen einer fixen Idee, die Horst Schäfer beim Osterfeuer durch den Kopf schoss. Mit Heinz Heuer und Albert Klöpper fand er schnell begeisterte Mitstreiter. „Zu der Zeit wurden überall Vereinsheime gebaut, es entstand der Tennisplatz und die Sporthalle“, erinnert sich Heuer. „Und wir sagten uns nach ein paar Bier: Dann bauen wir eben eine Bogenschützenhalle.“ Dass keiner von ihnen je einen Bogen in der Hand gehabt hatte, davon ließen sich die Männer nicht stören. Schäfer baute damals gerade den alten Kuhstall auf seinem Hof um, dort entstand das Vereinsheim. Und heute, 19 Jahre später, gibt es die Bogenschützen immer noch. Ihre Flitzebögen bauen sie selbst – aus original Mehrumer Haselnussholz und Nylon-Schnüren aus dem Baumarkt. Anfangs waren sogar die Pfeile handgemacht. Damit schossen sie bei Manfred Brinkmann im Garten auf Strohballen. „Aber keiner hat die Scheibe getroffen, weil die Pfeile so krumm waren“, erzählt Heuer und grinst. Schnell merkten die Männer, dass sie beim Singen mehr Erfolg haben als beim Schießen. Beim Schützenfest 1993 stimmten sie ihre ersten selbstgedichteten Lieder an. „Da gab es so manche Runde Freibier für uns“, sagt Franz-Josef Böker. Inzwischen haben die Bogenschützen rund 20 Lieder geschrieben. Bei der Gemeindeversammlung und beim Dorffest besingen sie regelmäßig ihr Heimatdorf – zum Beispiel so: „Mehrum ist ein schöner Ort, wir bleiben hier und gehn nicht fort…“

sur

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