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„Mayday“: Feuerwehrübung am Kraftwerk Mehrum

Hohenhameln „Mayday“: Feuerwehrübung am Kraftwerk Mehrum

Hohenhameln. So echt wie möglich: Die Feuerwehren der Gemeinde Hohenhameln absolvierten auf dem Kraftwerksgelände in Mehrum einen Tag lang eine Stationsausbildung mit unterschiedlichsten Anforderungen.

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Übung am Kraftwerk Mehrum: Die Hohenhamelner Feuerwehren wurden einen ganzen Tag lang auf die Probe gestellt.

Quelle: oh

Eine als Ausbildungstag definierte Gemeindeübung forderte die Einsatzkräfte sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Dabei mussten die Blauröcke in Staffeln drei unterschiedliche Stationen durchlaufen und wurden dazu zwischen 8 Uhr und 17.30 Uhr nacheinander, zu unterschiedlichen Zeiten, per Sirene alarmiert und eingesetzt.

Zunächst waren Teams mit schwerem Atemschutz gefordert. Es galt, in einer verqualmten Halle eine vermisste Person zu finden. Dabei wurde auch noch ein Unfall des Truppführers im verrauchten Gebäude simuliert. „Mayday, Mayday, Mayday“ - so der Funkruf seines Kameraden, der den Rettungstrupp für den Retter anforderte.

In der zweiten Station ging es um technische Hilfeleistung - „ein Einsatzgebiet, das ständig höhere Anforderungen an die ehrenamtlichen Helfer stellt“, so Werner Zimmer von der Feuerwehr. Know How und Improvisationstalent war erforderlich, um zu verhindern, dass kontaminiertes Wasser in die Kanalisation gelangte. Zimmer: „Mit Wasser gefüllte Schläuche dienten als Sperre, ein Gulli wurde fix mit Folie abgedichtet und zum Pumpensumpf umfunktioniert. Die kontaminierte Brühe pumpte man dann in ein aus Leitern und Folie improvisiertes, provisorisches Auffangbecken.“

Am Schluss mussten die Ortswehren noch ihr Wissen über die Standard-Einsatzregeln unter Beweis stellen und bekamen Gelegenheit, ihre Kenntnisse zu verfestigen. Erkennen und zielgerichtetes, korrektes abarbeiten des Einsatz-Szenarios war hier gefordert - alles in allem drei Stunden harte Arbeit für jeden einzelnen.

Manchem war das etwas viel. Nicht so zwei Kameraden der Ortswehr Hohenhameln. Als eingeplante Gäste einer Hochzeitsgesellschaft war es für sie eine Selbstverständlichkeit, dem Sierenenalarm Priorität einzuräumen. Gemeinsam mit ihren Kameraden rückten sie zum Einsatz aus. Gemeindebrandmeister Günther Becker zum Übungsverlauf: „Ich bin zufrieden. Verbesserungspotenziale waren im Bereich der Erkundung erkennbar.“

sip

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