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Maroder Gehweg sorgt in Soßmar für Streit

Soßmar Maroder Gehweg sorgt in Soßmar für Streit

Soßmar. In Soßmar sorgt ein maroder Gehweg für Streit: Claudia Lehniger ist die tiefen Pfützen vor ihrem Grundstück leid, die im Winter zu einem gefährlichen Eispanzer gefrieren. Bauarbeiten des Wasserverbands hätten die Schäden verursacht, sagt Lehniger und fordert, dass der Weg endlich repariert wird. Bisher ohne Erfolg.

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Tiefe Pfützen bilden sich auf dem Gehweg an der St.-Georg-Straße in Soßmar – nicht so schlimm, meint die Gemeinde.

Quelle: oh

Vor 13 Jahren hat Lehniger den Gehweg bauen lassen - auf eigene Kosten, aber auf dem Grundstück der Gemeinde Hohenhameln. Ursprünglich war das ein Deal, von dem beide profitierten: Lehniger hatte eine breite Zufahrt zu ihrer Physiotherapie-Praxis, die Gemeinde bekam kostenlos einen Gehweg. Der Ärger begann 2009, als der Wasserverband in Soßmar ein Regenrückhaltebecken baute. Laut Lehniger fuhren die Lastwagen und Betonmischer der beauftragten Baufirma über den Gehweg vor ihrem Grundstück und ruinierten ihn.

Der Wasserverband streitet das ab: „Unsere Techniker waren vor Ort und haben sich das angeschaut - da ist keinerlei Zusammenhang herzustellen“, sagt Verbandssprecherin Sandra Ramdohr. Die Absackung könne auch andere Ursachen haben, möglicherweise wurde schon beim Bau des Weges geschlampt. Lehniger bezweifelt das: „Der Weg war zehn Jahre lang in Ordnung - und dann nicht mehr, nachdem die Lastwagen dort drauf standen. Unsere Nachbarn können das bezeugen.“

Auch die Gemeinde Hohenhameln als Eigentümerin des Weges hat sie schon angeschrieben und aufgefordert, ihn zu reparieren - vergeblich. „Unser Gutachter hat die Mängel definitiv als nicht so gefährlich angesehen, dass da schnell etwas gemacht werden muss“, sagt Bürgermeister-Vertreter Frank Meißner. „Es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit Straßen und Gehwege in der Gemeinde, die schlimmer dran sind.“ 2013 solle die St.-Georg-Straße ohnehin komplett erneuert werden - zumindest, wenn der Rat das Geld dafür bereit stellt. „Wir können das Geld doch nicht doppelt ausgeben, das wäre nicht verhältnismäßig“, so Meißner.

Lehniger fühlt sich alleingelassen: „Diese Hinhaltetaktik ist dreist. Wie schlimm müssen die Schäden denn sein, damit die Gemeinde etwas tut?“ Ihr graut schon vor dem nächsten Winter: „Schon bei Regen kann man den Gehweg nicht benutzen. Im Winter bilden sich dort fünf Zentimeter Eis, das kriege ich nicht weg - und wenn jemand ausrutscht, bin ich verantwortlich.“

sur

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