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"Man muss sich auf Kunst einlassen"

Mehrum "Man muss sich auf Kunst einlassen"

Mehrum. Unzählige Skulpturen gibt es auf einem alten Bauernhof in Mehrum zu sehen, auf dem seit fast 40 Jahren der Bildhauer Hans-Tewes Schadwinkel lebt. Am Donnerstag besuchten die Radwanderer des TSV Hohenhameln den Künstler - und staunten nicht nur über dessen Werke, sondern auch über die riesigen Sammlungen von altem Werkzeug, Möbeln und Gartengeräten.

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Führung über den Künstlerhof: Die Radwanderer vom TSV Hohenhameln besuchten den Mehrumer Bildhauer Hans-Tewes Schadwinkel.

Quelle: im

Hans-Tewes Schadwinkel schnitzt hauptsächlich menschliche Körper aus Holz. „Ich habe mich schon immer vor allem für Körper interessiert. Das Schnitzen von Gesichtern habe ich nie gelernt“, erzählt der Künstler. Einige seiner Skulpturen haben keinen oder nur einen angedeuteten Kopf. Charakteristisch sind auch die übergroßen Hände: „Normalerweise erkennt man die Gefühle von Menschen in den Augen. Das ist bei Holzfiguren aber schlecht möglich, deshalb müssen die Hände viel ausdrücken“, sagt Schadwinkel.

Viele Figuren zeigen die Auseinandersetzung des Bildhauers mit den Themen Krieg und Gewalt. Mehrere Skulpturen hängen an Seilen aufgehängt von der Decke, eine liegt verletzt am Boden. Hier flossen Kindheitserinnerungen des Künstlers an den Zweiten Weltkrieg ein, aber auch Ereignisse wie der Ungarnaufstand 1956. „Skizzen zeichne ich nie, aber ich habe vor dem Schnitzen schon eine Vorstellung vom Endergebnis im Kopf“, sagt Schadwinkel.

In den vergangenen Jahren stellte er vorwiegend abstrakte Skulpturen aus Holzabfällen und Stahl her, die unter anderem auf dem Gelände der Ilseder Hütte zu sehen sind. „Viele Leute sehen in diesen Werken nur Schrott - aber man muss sich auf Kunst einlassen, die Skulpturen zum Beispiel bei verschiedenen Witterungsverhältnissen betrachten“, gibt der Künstler zu bedenken. Auch auf dem Radweg von Mehrum nach Ehlershausen und am Mehrumer Kraftwerk sind Werke von ihm zu finden. lol

Radwanderer haben jede Woche ein neues Ziel

Die Radwandergruppe des TSV Hohenhameln veranstaltet bis September wöchentlich eine Fahrradtour. Der Treffpunkt ist, soweit nicht anders angegeben, donnerstags um 14 Uhr am Sporthaus des TSV Hohenhameln an der Ohlumer Straße.

Die nächste Tour am 7. Juni führt über Rötzum und Haimar nach Sehnde, wo die Kaffeerösterei besichtigt wird.

Am Mittwoch, 13. Juni, treffen sich die Radwanderer schon um 9.30 Uhr und radeln zum Spargelessen im Woltorfer Landkrug.

Eine geführte Radwanderung nach Wienhausen bei Celle mit Otto Munzel beginnt am 21. Juni um 9 Uhr.

Am 28. Juni lassen sie ihre Räder stehen und fahren mit dem Auto nach Hildesheim, wo eine Stadtführung geplant ist.

Eine Radtour durch den Hämeler Wald mit Kaffeepause in Stedum findet am 5. Juli statt.

Am 12. Juli geht es durch Bierbergen, Soßmar und Hohenhameln – dort wird die Firma Bendorf besichtigt.

Am 19. Juli fahren die Radwanderer nach Hüddessum und kehren ins Hofcafé Börde ein.

Zum Ferienbeginn gibt es am 26. Juli eine Tour nach Algermissen mit Familienfrühstück. Abfahrt ist um 9 Uhr.

lol

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