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Magazin macht Geschichte lebendig

Harber Magazin macht Geschichte lebendig

Harber. Rührende, witzige und nostalgische Erzählungen finden sich im neuen Magazin "Geschichten aus Harber". Die Macher haben dafür alte Tagebucheinträge, historische Zeitungsartikel und viele Erinnerungen zusammengetragen.

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Frisch gedruckt: Das Magazin des Arbeitskreises Dorfchronik erzählt von Jugendsünden und Kriegsschicksalen.

Quelle: oh

Es ist bereits die zweite Ausgabe des Magazins zur Dorfgeschichte, das der Arbeitskreis Dorfchronik herausgegeben hat. Bei Alteingesessenen dürften die „Geschichten aus Harber“ Erinnerungen wach rufen, etwa an die Tulpenfelder von Siegbert Zachow, der früher der größte Tulpenbauer Norddeutschlands war und Harber im Frühling in einen bunten Farbfleck verwandelte. Neubürger erfahren in dem Heft etwas über die Jugendsünden ihrer Mitmenschen - beispielsweise über die gestohlene Gans aus Nachbars Garten, die in der Kneipe zum leckeren Braten verarbeitet wurde.

Das Magazin bringt „Zeitdokumente der letzten 100 Jahre, von vielen Privatpersonen archiviert, an das Licht der Öffentlichkeit“, heißt es im Vorwort. Unter diesen Zeitzeugnissen sind auch viele private Erinnerungen. So erfährt der Leser etwa, wie der drei- oder vierjährige Otto Dolatka mitten im Winter in den Linnteich marschierte, dessen Eisschicht leider dünner war als gedacht - und wie sein Hund Hertha knurrend die Nachbarn vertrieb, die dem Knirps doch nur helfen wollten.

Bewegend ist die Geschichte von Karl Reimche: Er erzählt in dem Magazin, wie er mit seiner Familie nach Harber kam. Seine Vorfahren stammten aus Deutschland, hatten aber über Generationen in der Ukraine gelebt. Im zweiten Weltkrieg wurde Reimche zur russischen Armee eingezogen, wollte aber nicht gegen seine Landsleute kämpfen - und lief zu den Deutschen über. Seine Familie fand er später durch Zufall wieder: Sie war inzwischen in ein Sammellager nach Polen vertrieben worden.

Zu kaufen gibt es das Magazin für 8 Euro direkt in Harber: Bei Gisela Deneke, Wiedhof 20, Christa Diers, Linnenweg 4, und Christa Sonnenberg, Elberlah 20.

sur

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