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Leerstand in Hohenhameln: Gemeinde erarbeitet Konzept

Hohenhameln Leerstand in Hohenhameln: Gemeinde erarbeitet Konzept

Was tun gegen leer stehende Gebäude? Darüber macht sich die Hohenhamelner Gemeindeverwaltung derzeit Gedanken – mit Unterstützung der ILEK-Börderegion und des Planungsbüros Grontmij.

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Steht seit mehr als einem Jahr leer: Das Gasthaus Busse.

Quelle: cb

Hohenhameln. Ein konkretes Leerstands-Konzept für Hohenhameln existiert zwar noch nicht – aber es gibt schon viele Ideen:

In einer Art Kataster ließe sich erfassen, wo bereits Gebäude leer stehen und wo Leerstand droht. So könnte man früh reagieren.

Mit einer Leerstands-Börse auf der Internetseite der Gemeinde, könnte man potenzielle Käufer auf solche Immobilien aufmerksam machen – etwa junge Familien, die ein Haus kaufen wollen.

Manche Kommunen haben schon „Leerstands-Fonds“ eingerichtet und dafür Haushaltsmittel bereitgestellt, sagt ILEK-Regionalmanagerin Julia Lehmann. Mit dem Geld lassen sich konkrete Konzepte erarbeiten: Welche Nachnutzung ist möglich und sinnvoll? Wie lässt sich das Gebäude vermarkten? Was kostet eine Sanierung – und wie viel ist das Haus überhaupt wert? Laut Bürgermeister Lutz Erwig wäre es allerdings problematisch, mit dem Geld der Steuerzahler private Hausbesitzer zu unterstützen. Infrage kämen solche öffentlich geförderten Konzepte also nur für „herausragende“ Gebäude.

Erwig gibt sich optimistisch: „Es ist ja nicht so, dass bei uns ganze Straßenzüge leer stehen“, sagt er. Sorgenkinder existieren in der Gemeinde Hohenhameln trotzdem, etwa  das Spielkreis-Gebäude in Stedum und das ehemalige Asylbewerberheim.

Auch  das Gasthaus Busse mitten im Hohenhamelner Ortskern steht leer. Das Restaurant hat vor mehr als einem Jahr geschlossen – kurz nachdem der langjährige Besitzer Hans-Albert Deike gestorben war. Laut dem Nachlassverwalter, dem Rechtsanwalt Gerhard Heuer, gibt es zwar Gespräche mit Interessenten, aber noch keinen Vertragsabschluss. Offen bleibt, ob ein potenzieller Käufer dort wieder ein Restaurant eröffnen würde – schließlich wäre es auch möglich, das Gebäude als Wohnhaus zu nutzen.

sur

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