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Lautenklänge läuteten die Passionszeit ein

Clauen Lautenklänge läuteten die Passionszeit ein

Ein eher ungewöhnliches Instrument erklang beim Passionskonzert in der Clauener Kirche: Thomas Ihlenfeldt aus Bremen spielte auf der Theorbe, einem Lauteninstrument mit besonders langem Hals und zweitem Wirbelkasten.

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Ungewohnte Klänge in der Clauener Kirche: Thomas Ihlenfeldt spielte beim Passionskonzert auf der Theorbe, einer Art Laute mit besonders langem Hals.

Quelle: Kim Neumann

Clauen. Zu Beginn des Konzertes erklärte Thomas Ihlenfeldt den Zuhörern sein Instrument. Wer es erfunden hat, sei zwar nicht geklärt - einer der ersten Komponisten, der Werke für die Theorbe schrieb, sei aber der Komponist Giovanni Girolamo Kapsberger gewesen. Einige seiner Toccaten trug Ihlenfeldt beim Passionskonzert in Clauen vor. Die Instrumentalstücke klangen melancholisch, gleichmäßig und schwer - passend zum Leidensweg Jesu, der in der Passionsgeschichte beschrieben wird.

Die Lautenstücke bildeten einen gewagten Kontrast zu den Werken, die Christopher Kleeberg auf der Clauener Fritsche-Graffe-Orgel spielte - darunter Stücke von Mathias Weckmann und Johann-Sebastian Bach. Bachs "Präludium und Fuge" schreite "quasi wie ein Leidender auf seinem Weg mit erhobenen Haupt zuversichtlich voran", hieß es im Konzertprogramm. Mit dem 15 Minuten langen Werk spielte Kleeberg eines der größten und wichtigsten späten Orgelwerke Bachs. Um die getragene Stimmung nicht zu stören, bat er das Publikum, zwischendurch auf Applaus zu verzichten.

Der Hohenhamelner Lektor Otto Dolatka spannte mit seinen Lesungen einen ganzheitlichen Bogen um die glanzvoll vorgetragenen Stücke. Mit seiner tiefen und tragenden Stimme trug er zwischendurch einfühlsam Verse aus den Klageliedern Jeremias vor und zitierte die nachdenklichen Worten des Theologieprofessors Helmut Thielecke: "Wo sind die Toten?"in/hk

P In der Reihe "Jesu, deine Passion" ist noch ein zweites Konzert mit Lesungen geplant: Es beginnt am Sonntag, 25. März, um 17.30 Uhr in der evangelischen St.-Laurentius-Kirche in Hohenhameln. Dann spielen Robert Ferne-Warneboldt aus Garmissen (Blockflöte und Dulzian) sowie Christopher Kleeberg (Orgel und Spinett) Werke von Ortiz, Bassano, Pachelbel, Bach und weiteren Komponisten.

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