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Kurios: Muldenkipper sorgte für Stromausfall

Hohenhameln Kurios: Muldenkipper sorgte für Stromausfall

Hohenhameln. Der 24-jährige Fahrer eines Muldenkippers sorgte in Hohenhameln für einen kleinen Stromausfall: Er war gestern um halb 7 Uhr mit einem Sattelzug vom Betriebsgelände einer Hohenhamelner Spedition in Richtung Harber gefahren, hatte aber vergessen, die Mulde herunterzukippen.

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Die dünne, durchtrennte Niederspannungsleitung musste vom Energiekonzern Avacon repariert werden.

Quelle: oh

Der 24-Jährige zerstörte zunächst eine Strom-Niederspannungsleitung am Pfannteich und riss später auf der K 40 zahlreiche Äste von den Straßenbäumen.

Polizei und Feuerwehr trauten zunächst ihren Augen kaum: „Wir haben uns gewundert, es war ja gar kein Sturm. Und Vandalismus konnte das eigentlich auch nicht sein“, sagt Sebastian Haupt, Sprecher der Hohenhamelner Ortsfeuerwehr, in Bezug auf die Schäden.

Doch dann kamen die Einsatzkräfte dem Verantwortlichen auf die Spur. Polizeisprecher Peter Rathai sagt, der 24-Jährige sei vom Speditionsgelände losgefahren und habe schlicht „vergessen, dass die Mulde noch hoch stand.“

Auf dem Weg in Richtung Harber zerriss die aufgestellte Mulde zunächst in der Straße „Am Pfannteich“ eine 400-Volt-Niederspannungsleitung des Energiekonzerns Avacon. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 2000 Euro. „Der Fahrer hätte eigentlich merken müssen, dass er die Leitung durchgerissen hat“, sagt Avacon-Sprecher Ralph Montag. Durch die Beschädigung sei in einer nahegelegenen Pumpstation sowie in einer Tierarztpraxis der Strom ausgefallen. „Wir mussten die Leitung an zwei Stellen reparieren und rund 150 Meter Leiterseil austauschen“, sagt Montag. Gegen 14 Uhr floss wieder Strom. „Im neuen Jahr müssen wir aber die Aufhängung an zwei weiteren Stellen ebenfalls reparieren.“ Dafür müsse der Strom wieder kurz abgedreht werden.

Die Fahrt des 24-Jährigen ging allerdings weiter: Auf der K 40, der Allee zwischen Hohenhameln und Harber, riss der Sattelzugfahrer mit der Mulde zahlreiche Äste und Zweige von den Bäumen. Der Schaden dort beläuft sich auf rund 10 000 Euro. Feuerwehrsprecher Haupt schildert: „Er hat die Bäume praktisch abrasiert.“ Außerdem wurde ein Pkw durch heruntergefallenen Äste beschädigt. Der Schaden am Auto: weitere 500 Euro.

js

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