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Kuhteich: Pumpe ist vor Ort

Equord Kuhteich: Pumpe ist vor Ort

Equord. Anfang der Woche sollte zur Erleichterung der Anwohner mit der Leerung des Kuhteichs in Equord begonnen werden. Der Teich war nach dem Brand auf der Mülldeponie in Stedum umgekippt und stinkt unerträglich.

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Die Pumpe steht bereits, sobald die endgültige Einwilligung des Besitzers vorliegt, soll mit dem Leeren des Kuhteichs begonnen werden.

Quelle: rb

Nun hatte der Landkreis angekündigt, die Leerung in Absprache mit der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG), die die Deponie betreibt, und dem Besitzer des Kuhteichs unabhängig von der Klärung der Schuldfrage in Angriff zu nehmen.

„Eine Pumpe steht bereits dort, aber passiert ist bisher noch nichts“, sagte Jürgen Rehnelt gestern Nachmittag gegenüber der PAZ. „Die Pumpe ist noch nicht in Betrieb genommen, da noch die endgültige Zustimmung des Eigentümers des Kuhteichs fehlt“, sagte gestern die Landkreis-Sprecherin Katja Schröder. Da die Zustimmung für gestern erwartet wurde, ging sie am Nachmittag noch davon aus, dass gestern mit dem Abpumpen begonnen werden konnte.

Das Wasser könne einfach in die Kanalisation geleitet und ganz normal in der Kläranlage in Mehrum gereinigt werden.

Geplant ist, dass die Pumpe maximal 20 Kubikmeter pro Stunde fördern soll. Es werde aber zunächst mit geringeren Mengen gestartet. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es etwa 14 Tage dauert, bis der Teich leergepumpt ist.

Nach dem Abpumpen des Wassers ist eine Entschlammung des Teiches geplant. „Während dieser Arbeiten wird es leider noch zu Geruchsbelastungen kommen. Diese können aber durch das Auffüllen des Teiches mit Frischwasser wieder eingedämmt werden“, erklärt Schröder.

wos

INFO

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Der stellvertretende Ortsbürgermeister Günter Strube und der Bürger Jürgen Rehnelt haben sich mit einem Schreiben an die zuständige Staatsanwaltschaft Hildesheim gewandt und darum gebeten, dass diese in Bezug auf den Brand auf der Deponie und die Umstände, die sich daraus entwickelt haben, tätig werde. „Wir sind bereits eingeschaltet“, sagte gestern Nachmittag Oberstaatsanwalt Gottfried Senn auf Nachfrage der PAZ. „Es liegt schon seit einigen Wochen bei uns eine Strafanzeige vor, daraufhin sind wir tätig geworden“, erklärte er.

Ermittelnde Behörde sei das Polizeikommissariat Peine. „Es muss zunächst der Gesamtsachverhalt festgestellt werden. Der ist in diesem Fall sehr komplex und vielschichtig, deshalb nimmt das einige Zeit in Anspruch“, sagte Senn. Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Erwartungen an die Staatsanwaltschaft oft zu hoch oder nicht korrekt sind. „Wir können nur beurteilen, ob ein strafrechtliches Verhalten vorliegt. Eine Weisungsbefugnis oder etwas in der Art haben wir nicht. Zu entscheiden hat dann gegebenenfalls das Gericht“, so Senn.

wos

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