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Kreiswehr übte auf ehemaligen Betonwerksgelände

Equord Kreiswehr übte auf ehemaligen Betonwerksgelände

Equord. Das ehemaligen Betonwerk in Equord wurde jetzt zum Schauplatz einer besonderen Übung des Fachzugs Technische Hilfe der Kreisbereitschaft West.

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Dunkelheit und der Wintereinbruch stellten die Kameraden vor eine schwierige Herausforderung bei der Bergung.

Quelle: oh

Equord. Ausgangslage war die Folge eines starken Wintereinbruchs: Eine auf dem Gelände stehende Halle mit Flachdach war durch zu hohe Schneelast eingestürzt. Mehrere Personen wurden vermisst. Ergo: Die vom stellvertretenden Zugführer Andree Brathering geplante Übung stellte die 22 Einsatzkräfte aus der Gemeinde Hohenhameln gleich vor mehreren Herausforderungen.

Im ersten Teil der Übung war eine Person auf einem zugefrorenen Teich ins Eis eingebrochen. Die erste Aufgabe bestand darin, einen Geräteablageplatz zu schaffen. Alle Gerätschaften, die zur Eisrettung benötigt werden, wurden bereit gelegt. „Dieser Übungsteil sollte die Kameraden schulen, die für diese Rettung benötigten Hilfsmittel zusammen zu stellen“, teilt Kathrin Zimmermann, Pressesprecherin der Kreisfeuerwehr Peine mit.

Im zweiten Teil war das Flachdach einer Halle durch zu hohe Schneelast eingestürzt. Es galt ein Dutzend Verletzte aus den Trümmern zu retten. 22 Rettungskräfte suchten in den meterhohen Trümmern aus Stahl und Beton. „Die Kameraden leuchteten den Einsatzort großflächig aus und ermöglichten so die Arbeiten in der Dunkelheit Hier stand der Eigenschutz im Vordergrund“, erklärt Zimmermann. „Zunächst mussten die Trümmerteile abgetragen werden, danach wurden einige Hohlräume unter der Übungsstelle stabilisiert.“ Erst dann konnte mit der Suche nach den Vermissten begonnen werden. Zur Rettung wurden schwere hydraulische sowie weitere technische Geräte eingesetzt.

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig - neben der schweren Arbeit und der Dunkelheit machte das Winterwetter die Übung nicht leichter. Aber eben aus diesem Grund wurde die Übung in den Januar gelegt.

Zugführer Jens Böker bedankte sich im Anschluss an die Übung bei den Kameradinnen und Kameraden für die gute Leistung, die auf einen Freitagabend bis spät in die Nacht ehrenamtlich erbracht wurde. Ein weiterer Dank galt Tiefbau-Unternehmer Matthias Rauls für das zu Verfügung gestellte Gelände.

sip

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