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Kreisbaurat Gemba: „Man muss sich fragen, ob die PEG weiter machen soll“

Equord Kreisbaurat Gemba: „Man muss sich fragen, ob die PEG weiter machen soll“

Equord. Kreisbaurat Wolfgang Gemba traf sich nun zum Gespräch mit Equorder Bürgern, um sich ein Bild von den beiden Problem-Teichen und den Gräben vom Gelände der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) in Richtung der Ortschaft anzusehen, durch die nach dem Hallenbrand vor einem halben Jahr kontaminiertes Löschwasser in die Equorder Gewässer gelaufen war. Beim Ortstermin schloss Gemba auch ein mögliches Ende der PEG nicht aus.

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Kreisbaurat Wolfgang Gemba (2. von rechts) im Gespräch mit Equorder Bürgern.

Quelle: im

„Wenn Sie mich fragen, muss man sich auch fragen, ob die PEG weiter machen will, soll und muss, was sie vorher gemacht hat. Und ob der Unternehmenszweck noch gegeben ist“, sagte Gemba. Das sei mit Blick auf die finanziell angespannte Situation der PEG-Mutter, der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des Kreises, und einer möglichen Kreisfusion aber eine politische Aufgabe. Mit den klaren Äußerungen überraschte Gemba die anwesenden Equorder Bürger, die seit Monaten auf umfangreiche Sanierungsarbeiten nicht nur am Gillteich, sondern auch am Kuhteich warten, die der Kreis zahlen soll. Der engagierte Equorder Jürgen Rehnelt sagte: „Wir wollen das Ding ja nicht plattmachen, es muss aber richtig gemacht werden.“

Mit Blick auf Lagerung bei der PEG, Brandschutz und Wasser-Abläufe sagte Gemba: „Aus fachlicher Gegebenheit muss etwas erreicht werden. Etwas Gutes, das nicht nur am unteren Rand der Möglichkeiten bleibt. Schon von Amtswegen muss ich darauf drängen, dass die Dinge jetzt richtig gemacht werden.“ Der Planung-Verantwortliche, Olaf Eckardt von der A+B, werde jedenfalls seinen „heißen Atem im Nacken spüren“. Es solle zeitnah etwas passieren, „nicht erst am St.-Nimmerleinstag“.

Zuvor hatte sich Gemba gemeinsam mit der Leiterin des Kreis-Fachdienstes Umwelt, Katrin Schneider, und Peter Funk (Leiter Untere Wasserbehörde) die belasteten Teiche und die Graben-Zuläufe vom PEG-Gelände in Richtung Equord angeschaut. Grund: „Ich möchte mir ein Bild von den Örtlichkeiten machen. Es gibt keine Neuigkeiten oder Zusagen, aber die Bürger kennenlernen“, erläuterte Gemba im Gespräch mit der PAZ. „Und ich möchte um Verständnis werben.“ Den Ärger der betroffenen Bürger verstehe er, aber es sei schon einiges passiert. „Das ist nicht von der Hand zu weisen.“ Es seien auch bereits erhebliche Finanzen verwandt worden. „Dass an den Equorder Teichen nichts passiert, ist vielleicht eine gefühlte Lage, aber das ist nicht so.“

js

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