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Kreis-Grüne: „Standort des Wertstoffhofesin Stedum noch sicherer gestalten“

Hohenhameln Kreis-Grüne: „Standort des Wertstoffhofesin Stedum noch sicherer gestalten“

Equord. Zur Situation nach dem Großbrand auf dem Wertstoffhof in Stedum, bei dem kontaminiertes Löschwasser in Gewässer gelangt ist und Fische verendet sind, hat sich die Kreistagsfraktion der Grünen zu Wort in einer Pressemitteilung gemeldet.

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Die Lagerhalle auf dem Gelände des Wertstoffhofes in Stedum nach dem Großbrand. Die Kreistagsfraktion der Grünen ist davon überzeugt, dass die „Beteiligten sämtliche Abläufe auf mögliche Verbesserungen abklopfen“.

Quelle: A

„Die Kreistagsfraktion der Grünen begrüßt die Entspannung um den sogenannten Kuhteich in Equord. Offensichtlich sind das Abpumpen des Wassers und die Schlammentsorgung unvermeidbar und Voraussetzung für eine Renaturierung“, ist in dem Schreiben zu lesen, für das die Fraktionsvorsitzende Doris Meyermann sowie Jürgen Streichert, Doris Maurer-Lambertz, Rosemarie Waldeck, Peter Baumeister und Heiko Sachtleben verantwortlich zeichnen.

Und weiter heißt es dort: „Wir sind überzeugt, dass für die Zukunft sicher gestellt wird, dass es nicht wieder zur Verschlammung des Teiches kommen wird und Fische auf Dauer wieder angemessenen Lebensraum finden.“

Das Brandereignis in Stedum habe gezeigt, dass Optimierungsbedarf im gesamten Schadensmanagement besteht. In der Kreistagsfraktion der Grünen sei man davon überzeugt, dass wirklich alle Beteiligten diese Chance nutzen und sämtliche Abläufe auf mögliche Verbesserungen abklopfen.

Die Sicherheit der auf dem Gelände arbeitenden Menschen und der Anlieger müsse dabei selbstverständlich immer erste Priorität haben. Die Veröffentlichung der Schadstoffuntersuchungsergebnisse auf der Homepage des Landkreises und die Bürgerversammlungen waren sicher ein richtiger Anfang.

„In Zukunft gilt es, den Standort des Wertstoffhofes noch sicherer zu gestalten, so dass mögliche gesundheitsgefährdende Stoffe nicht in die Umgebung gelangen“, steht in der Pressemitteilung.

Unfälle ließen sich nie ganz ausschließen, aber die Gefahr könne minimiert werden. Auch die begonnene Diskussion um die Holzrecyclinganlage müsse fortgesetzt und die Staubemission reduziert werden.

„Nach Abarbeitung des Brandunglücks - bei dem glücklicherweise kein Mensch zu Schaden kam - und der noch anstehenden Bearbeitung des belasteten Gillwegteichs erwarten wir Vorschläge über die weitere Organisation der Stoffströme auf dem Gelände“, heißt es abschließend.

wos

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