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Kraftwerksschließung: Erneut große Aufregung

Mehrum Kraftwerksschließung: Erneut große Aufregung

Mehrum. In der Region herrscht große Aufregung: In einem Unternehmenskonzept der Stadtwerke Hannover „Enercity“ für die nächsten Jahre wird von einer Schließung des Kraftwerks in Mehrum, das von den Stadtwerken betrieben wird, im Jahr 2025 ausgegangen.

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Das Kohlekraftwerk Mehrum: Immer wieder wird eine mögliche Schließung der Anlage thematisiert.

Quelle: rb

Für Kraftwerks-Geschäftsführer Bernhard Michels heißt das aber nicht, dass es auch wirklich so kommt.

„Es handelt sich um ein Szenario. Wer weiß schon, was in zehn Jahren sein wird?“, sagte er gegenüber der PAZ. Nach seiner Einschätzung ist das in dem Papier angedachte Aus des Kraftwerks in zehn Jahren noch lange keine beschlossene Tatsache. „Natürlich setze ich mich weiter engagiert für den Erhalt ein“, betonte er. Es gebe keinen Grund, zu resignieren. „Wir werden weiter wie bisher einen guten, effizienten Betrieb fahren“, so Michels.

Stadtwerke-Sprecherin Bianca Bartels bestätigte diese Einschätzung gestern auf Nachfrage der PAZ und wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich um interne Überlegungen handele, die vom Aufsichtsrat noch gar nicht verabschiedet worden seien. „Mehr möchte ich derzeit dazu nicht sagen, weil ich dem Gremium nicht vorweg greifen will“, so Bartels. Die entsprechende Sitzung soll in der zweiten Novemberhälfte stattfinden.

Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet, sind die Stadtwerke Hannover von der Energiewende hart getroffen. Wegen des Überangebots an Ökostrom und des Preisverfalls an der Strombörse wird das Unternehmen mit seinen drei Kohle- und Gaskraftwerken - darunter das in Mehrum - kein Geld mehr verdienen, heißt es in der HAZ unter Bezug auf des Unternehmenskonzept „K 2025“, das dort vorliegt.

Noch seien die Stadtwerke im Bereich der erneuerbaren Energien eine kleine Nummer. Der Strom für die Kunden in der Landeshauptstadt kommt aus den drei Großkraftwerken in Stöcken, Linden und Mehrum. Die ersten beiden Anlagen erzeugen auch Fernwärme und stünden deshalb nicht infrage.

Der Kohlemeiler in Mehrum hingegen hingegen soll nach diesem Konzept vom Vorstand komplett abgeschrieben und bis 2025 stillgelegt werden. Ganz überraschend kommen diese Pläne nicht: In der Vergangenheit wurde die Zukunft des Kraftwerks immer wieder thematisiert. Für die Stromproduktion werde künftig stärker auf Windparks gesetzt. In diesen Bereich solle in den nächsten zehn Jahren der größte Teil der Öko-Investitionen von 600 Millionen Euro fließen.

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