Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Kraftwerk: Umbau sorgt für Diskussionen

Mehrum Kraftwerk: Umbau sorgt für Diskussionen

Mehrum. Für Diskussionen unter den 143 Mitarbeitern im gefährdeten Steinkohlekraftwerk Mehrum sorgt der radikale Umbau von Deutschlands größtem Energieversorger Eon.

Voriger Artikel
Sammlerstücke: Nussknacker aus Hohenhameln
Nächster Artikel
Mehrumerin auf Schüleraustausch in Ecuador

Blick in die Schaltzentrale des Kraftwerks Mehrum.

Quelle: A

Der Konzern will wegen der Energiewende das bisherige Hauptgeschäft mit Kohle-, Gas- und Atomenergie abspalten und sich auf die erneuerbaren Energien konzentrieren. Zwar ist Eon nicht mehr Betreiber in Mehrum (seit 2009 sind dies Enercity - Stadtwerke Hannover - und BS Energy aus Braunschweig), aber natürlich macht man sich im Kraftwerk verstärkt Gedanken über die Zukunft des eigenen Standortes.

Vorher hatte der Mehrumer Betriebsrat bereits als Hilferuf einen offenen Brief an mehrere Personen versendet, woraufhin zahlreiche Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker ihre Unterstützung für das Kraftwerk zugesagt haben (PAZ berichtete). Die Lage bleibt in Mehrum ernst, aber die Enercity-Sprecherin Bianca Bartels beruhigt: „Wir werden nicht wie Eon radikal umstrukturieren, sondern die konventionellen Kraftwerke wie in Mehrum erst einmal weiterführen.“ Damit die Energiewende gelinge und um Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, werde man noch eine ganze Weile konventionelle Kraftwerke benötigen, da eine komplette Energieversorgung mit erneuerbaren Energieträgern technisch und wirtschaftlich noch nicht möglich sei.

Auch der Betriebsratvorsitzende des Kraftwerkes, Rainer Rettberg-Berkowsky, sieht keine Verschärfung der ernsten Lage, „weil jetzt der größte Energiekonzern Eon nur noch auf erneuerbare Energien setzen will“. Natürlich mache man sich in Mehrum Gedanken über die Zukunft, aber Rettberg-Berkowsky betont: „Ich war jetzt auf der Enercity-Betriebsversammlung in Hannover und dort wurde von einem Zeitkorridor bis ins Jahr 2030 gesprochen. Wenn unser Kraftwerk noch so lange bestehen bleiben würde, dann gibt es gar kein Problem.“ Durch die vielen Umbauten sei das Kraftwerk in Mehrum, das 1979 errichtet wurde, auf dem neuesten Stand der Technik.

 tk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hohenhameln

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung