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Kirchenrenovierung in Soßmar geht voran, Gottesdienste aber erst in einem Jahr

Hohenhameln Kirchenrenovierung in Soßmar geht voran, Gottesdienste aber erst in einem Jahr

Soßmar. Die Renovierung der St.-Georg-Kirche in Soßmar geht mit steten Schritten voran. Seit Mitte September wird am Gotteshaus aus dem 16. Jahrhundert gearbeitet, in rund einem Jahr sollen die 780 000 Euro teuren Bauarbeiten dann beendet sein. „Wir sind gut im Plan“, sagt Pastor Eberhard Sabrowski.

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Auf der Kirchen-Baustelle (v.l.): Pastor Eberhard Sabrowski mit den Kirchenvorstands-Mitgliedern Heinrich Reßmeyer und Eberhard Noller. Im Hintergrund steht sonst der Altar.

Quelle: js

Löcher bohren, Stahlstäbe in die Wände einbringen, Balken auswechseln und mehr stehen derzeit in und um die St.-Georg-Kirche auf dem Tagesprogramm. Zahlreiche Handwerker arbeiten zeitgleich an Dach, Fassade, Mauerwerk und im Innenraum der Kirche. „Die Bauzeit wird wohl noch ein Jahr betragen“, weiß Sabrowski. Die umfangreichen Arbeiten sind bitter nötig: Denn die Statik stimmte schon lange nicht mehr. Durch Risse in der Fassade und das verzogene Dach drang Feuchtigkeit ein, der Schimmel wütete Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnten unentdeckt. Auch Holzwürmer nagten im wahrsten Sinne an der Substanz des Gotteshauses.

Derzeit werden die sogenannten Ringanker aus Edelstahl oben und unten in die Kirchenwände eingebracht. „Die halten das Gebäude praktisch zusammen“, erläutert Kirchenvorstands-Mitglied Heinrich Reßmeyer. Pastor Sabrowski ergänzt: „Da wurden beim Bau der Kirche Holzanker eingebaut. Als die Wand aufgemacht wurde, waren die total verrottet. Da ist Sperrholz stabil dagegen.“

Parallel zu den Arbeiten am Mauerwerkwird auch der Dachstuhl zum Teil erneuert. Fäule und Holzwürmer hatten viele der schweren Balken stark angegriffen. Besonders beschädigte Holzteile wurden und werden ausgewechselt.

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. „Ich habe wirklich gestaunt, wie zügig es bis hierhin ging“, sagt Eberhard Noller, der Mitglied im Kirchenvorstand ist. Dabei mussten die Handwerker einige ungeliebte Überraschungen in Kauf nehmen, weiß Noller. „Je weiter alles freigelegt wurde, desto mehr hat man gesehen, was alles kaputt ist - und wie nötig die Sanierung der Kirche ist.“

Die hohen Kosten für die überfällige Arbeiten - 780 000 Euro - trägt die evangelisch-lutherische Landeskirche.

js

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