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Kindertagesstätte: CDU stellt Antrag für Neubau

Hohenhameln Kindertagesstätte: CDU stellt Antrag für Neubau

Hohenhameln. „Der Bedarf an Kindergarten- und Krippenplätzen kann zurzeit in der Gemeinde Hohenhameln nicht gedeckt werden“, kritisiert die CDU-Ratsfraktion. Daher verfolgt sie das Ziel, im Kernort einen neuen Kindergarten zu schaffen.

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Kinder in einer Kita: Die CDU-Ratsfraktion in Hohenhameln stellt den Antrag auf einen Neubau.

Quelle: A/Julian Stratenschulte

In der März-Sitzung des Sozialausschusses sei durch den Ratsherrn Patrick Mangeng im Rahmen der Kindertagesstätten-Bedarfsplanung bereits mündlich ein Antrag auf den Neubau oder Anbau einer neuen Kita-Einrichtung gestellt worden. Dies möchte die CDU-Fraktion nun konkretisieren und hat daher einen entsprechenden Antrag zur Beschlussfassung gestellt.

Der Fraktionsvorsitzende Gerhard Schauer und die Vorsitzende des Gemeindeverbands Hohenhameln, Marion Övermöhle-Mühlbach, begründen den Antrag in einer Pressemitteilung wie folgt: „In den vergangenen Jahren ist die Zahl der freien Kindergartenplätze stetig gesunken. Die von der Verwaltung mitgeteilten Zahlen weisen aktuell 38 Kinder aus, die abgewiesen wurden beziehungsweise auf der Warteliste stehen, wobei allein 19 aus dem Kernort Hohenhameln stammen.“ Bei den Krippenplätzen sehe es ähnlich aus: 18 Kinder warten derzeit auf einen Platz, 15 davon im Kernort.

„Hinzu kommen noch die Kinder, die außerhalb des Gemeindegebiets untergebracht sind und für die die Gemeinde entsprechende Kosten abführen muss“, heißt es in der Pressemitteilung.

Auch für die kommenden Jahre sei angesichts des geplanten Neubaugebiets, der Flüchtlingskinder und der Tatsache, dass immer mehr Eltern den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz wahrnehmen, ein entsprechender Bedarf zu erwarten.

„Deshalb hoffen wir für unseren Antrag auf eine breite politische Unterstützung aus den anderen Ratsfraktionen sowie der Elternschaft“, sagen Schauer und Övermöhle-Mühlbach.

Mit dem Bereich hinter der Grundschule in Hohenhameln bringen sie auch einen möglichen Standort ins Spiel. Vorteile: Es gehöre bereits der Gemeinde, die Erschließung sei gesichert und es liegt in der Nähe des Neubaugebiets. Ein Anbau an den bestehenden Kindergarten sei wegen der erreichten Maximalgröße nicht möglich.

Man sei sich bewusst, dass die Finanzierung nur durch Kredite möglich sein wird. Es handele sich aber um eine Pflichtaufgabe. „Ferner dürfen Kostengesichtspunkte dem Wohlergehen der Kindergarten- und Krippenkinder schwerlich entgegenzuhalten sein“, heißt es abschließend.

wos

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