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Kindergartenbus-Pilot Kurt Dolatka hört nach 32 Jahren bei der Gemeinde auf

Hohenhameln Kindergartenbus-Pilot Kurt Dolatka hört nach 32 Jahren bei der Gemeinde auf

Hohenhameln. „Es war ein toller Job. Ich würde ihn immer wieder machen“, sagt Kurt Dolatka beim Rückblick auf die vergangenen drei Jahrzehnte. Der 65-jährige Hohenhamelner kennt in der Gemeinde Jung und Alt, denn mit dem sechs Tonnen schweren, roten Bus der Gemeinde ist er als Kindergartenbus-Pilot unterwegs. Und auch die Touren „zum Nulltarif“ gehörten bis zuletzt zu Dolatkas Pflichten.

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Mit dem sechs Tonnen schweren, roten Bus drehte Kindergartenbus-Pilot Kurt Dolatka seine Runden. Am Steuer war der 65-Jährige auch bei den „Nulltarif“-Fahrten durch die Ortschaften. Jetzt geht er in den Ruhestand.

Quelle: js

Im Mai 1981 fing er mit seiner Arbeit bei der Gemeinde an. „Meinen Busführerschein hatte ich bei der Bundeswehr gemacht. Vorher war ich in Garbsen als Fernfahrer unterwegs“, sagt Dolatka. Bei seinem „neuen“ Job als Busfahrer habe er immer gerne Witze gemacht und seinen Beruf mit Spaß ausgeübt, egal ob er Kinder oder ältere Einwohner durch die Gemeinde gefahren habe. Seine Passagiere seien ihm ans Herz gewachsen.

An einem normalen Arbeitstag fuhr der Familienvater Kindergärten und Grundschulen an, dreimal in der Woche bei den „Nulltarif“-Fahrten zum Beispiel auf die Dörfer - fast 34 000 Kilometer Busfahrten im Jahr. Am Nachmittag arbeitete der Hohenhamelner dann auf dem Bauhof mit, reparierte beispielsweise die Gerätschaften. „Das wird mir alles schon fehlen“, sagt Dolatka und ein wenig Wehmut schwingt in seiner Stimme.

Auch mit seinen Kollegen habe er sich immer sehr gut verstanden. Aber er sei nicht der Typ, im Ruhestand in ein tiefes emotionales Loch zu fallen. „Natürlich wird das ungewohnt. Wenn einem die Arbeit Spaß macht, kommt man gerne dorthin. Und ich bin immer gerne hergekommen“, sagt Dolatka. „Aber ich stehe auch weiterhin um 6 Uhr morgens auf. Dann gehe ich eben nur Brötchen holen.“

„Ich werde auch im Ruhestand kein Typ sein, der sich einfach zu Hause auf die Sofaecke setzt und nichts tut“, sagt Dolatka. Er wolle die Zeit genießen. Zunächst helfe er beim Haus-Umbau bei einem seiner drei Söhne. Und dann? „Das wird sich ergeben.“

Viel Autofahren wird der Ruheständler aber nicht, auch wenn die Busfahrten wegfallen. Denn: „Privat fährt meistens meine Frau.“

js

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