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Kinder aus dem weißrussischen Mogilew waren zu Besuch an der Realschule

Hohenhameln Kinder aus dem weißrussischen Mogilew waren zu Besuch an der Realschule

Hohenhameln. „Wybiwala“ heißt das weißrussische Pendant zum in deutschem Sportunterricht beliebten Völkerball - anderes Wort, dieselben Regeln. Derzeit sind zahlreiche Kinder aus dem weißrussischen Mogilew im Landkreis Peine zu Besuch, und das jetzt auch an der Realschule in Hohenhameln. Anfängliche Sprachbarrieren sind aber nicht nur beim Sport kein großes Problem.

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Die Fünftklässler der Realschule und die zahlreichen Kinder aus Mogilew, die zurzeit zu Besuch im Kreis Peine sind, verbrachten gemeinsam einen ereignisreichen Schultag.

Quelle: in

„Die Kinder begleiten die fünften Klassen an diesem Tag“, erläutert Michaela Wildeboer vom Kirchenkreis Peine. „So haben die Gasteltern auch ein wenig Entlastung.“ Vor dem Sportunterricht stand aber erst einmal die Kennenlernphase an. „Es gab weitere Spiele, zum Beispiel haben alle einen kleinen Fragebogen ausgefüllt, wo sie ihre Lieblingsfarbe angegeben haben und welche Hobbies sie haben“, sagt Betreuerin und Übersetzerin Irina Olenewa über den Start des Schultages. „Die Kinder haben sich gefreut, dass sie die Schule hier besuchen dürfen“, sagt Olenewa.

Besonders aufgefallen ist den weißrussischen Gästen, die zwischen 8 und 13 Jahren alt sind, dass es viel lockerer zugeht, als bei ihnen in der Schule. „Bei uns reden die Schüler erst, wenn der Lehrer etwas fragt, sonst ist es ruhig in der Klasse“, beschreibt Anastassia Lasarenko.

Sportunterricht gibt es natürlich auch in Mogilew: „Drei Mal in der Woche haben wir eine Stunde Sport“, aber das nächste Spiel auf dem Stundenplan kannte sie nicht: „Brenn-Football“ hieß es. „Die Regeln haben die Kinder aber schnell verstanden, das lief richtig gut, und es haben sich auch alle untereinander ausgetauscht“, sagt Sportlehrerin Florina Behrendt zufrieden. Der Sportunterricht sei eben unabhängig von der Muttersprache möglich.

Um die verschiedenen Sprachen ging es dann in der nächsten Schulstunde: „Wir haben versucht, den deutschen Kindern einige russische Wörter beizubringen und umgekehrt, dabei haben auch alle mitgemacht“, sagt Julia Korytko, die ebenfalls als Betreuerin bei dem Ausflug dabei war. Den Abschluss des Tages bildete dann das gemeinsame Mittagessen. „Es ist wichtig, dass die Kinder aus Mogilew unter Gleichaltrigen sind, und ich finde solche Aktionen super. Wenn das nächste Mal wieder Kinder aus Weißrussland kommen, sind auch sie bei uns an der Schule willkommen“, betonte Realschul-Leiterin Schulleiterin Kathrin Ebert-Garthof.

in

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