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Katzen-Jäger schießt auf Haustiere

Katzenjagd in Clauen Katzen-Jäger schießt auf Haustiere

Wer schießt in Clauen auf Katzen? In der Straße „Am Gallekamp“ sind innerhalb einer Woche zwei Tiere angegriffen worden, vermutlich mit einem Luftgewehr. Katze „Emmy“ brach sich zweimal das Hinterbein, Kater „Schmusi“ wurde an der Pfote getroffen. „Ich kann nicht verstehen, wer so etwas macht. Das ist doch Tierquälerei!“, sagt „Emmys“ Besitzerin Birgit Gläsner.

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Katze "Emmy" kurz nach der Operation: Das Tier ist mit einem Luftgewehr angeschossen worden.

Quelle: privat

Hohenhameln-Clauen. Der Besitzer des Katers, Jörg Heitbrink, vermutet, dass auf „Emmy“ aus deutlich kürzerer Entfernung geschossen wurde als auf „Schmusi“. Das Geschoss sei bei ihr deutlich stärker verformt gewesen. „Je größer der Abstand, desto weniger Kraft hat die Kugel und desto weniger verformt sie sich“, sagt er. „Ich war früher selbst mal im Schützenverein.“

Michael Sock von der Peiner Polizei sagt: „Die Waffe war vermutlich ein höherwertiges Luftgewehr oder eine Luftpistole, aber nicht unbedingt ein Sportschützengewehr.“ Ob beide Projektile aus derselben Waffe stammen, vermag er nicht zu sagen.

Sock vermutet den Täter in der Nachbarschaft. „Vielleicht passt es ihm nicht, dass fremde Katzen in seinem Garten herumlaufen“, sagt er. Die Polizei geht davon aus, dass der Schütze die Tiere nicht töten wollte. „Man muss vermuten, dass er gezielt auf die Läufe geschossen hat“, sagt Sock. Beide Schüsse seien aus höchstens 20 Metern Entfernung abgefeuert worden.

„Emmy“ und „Schmusi“ wurden dabei nicht lebensgefährlich verletzt, mussten aber operiert werden, weil die Projektile tief in der Haut feststeckten. Für die betroffenen Familien wurden Tierarztkosten in dreistelliger Höhe fällig. „Nach der Operation mussten wir Emmy in einem niedrigen Käfig halten, damit sie nicht springen kann und sich dadurch erneut verletzt“, sagt Besitzerin Birgit Gläsner. Auch „Schmusi“ musste zunächst im Haus bleiben, um sich zu schonen und damit er mit seinem frischen Verband nirgendwo hängen bleibt. „Für eine Katze, die jeden Tag draußen ist, ist das eine Quälerei“, sagt Heitbrink – ganz abgesehen von der schmerzenden Wunde.

Nach der Tat haben die Katzenbesitzer Anzeige gegen Unbekannt erstattet. „Man kann doch mit dem Luftgewehr nicht einfach durch die Gegend schießen“, sagt Heitbrink. „Ich hoffe, dass das nie wieder vorkommt!“

Susann Reichert

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