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Katapult-Bau-Kurs für Väter und Söhne

Bründeln Katapult-Bau-Kurs für Väter und Söhne

Bründeln. In dem kleinen Ort Bründeln ging es vergangenes Wochenende antik zu: Sechs Vater-Sohn-Gespanne bauten Katapulte mit Bildhauer Dieter Homeyer. Bereits Freitagabend kamen die Teilnehmer das erste Mal zusammen, um sich kennenzulernen. Zwei Tage später resümiert Michael Günther aus Hohenhameln: „Ich hab nicht nur gelernt, wie man ein Katapult baut, ich fand vor allem das Klima in der Gruppe sehr schön. Jeder hilft jedem!“

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Hier entsteht ein Katapult: Väter und Söhne in der Werkstatt von Dieter Homeyer.

Quelle: rb

So stellt sich das der Leiter des Projekts auch vor. Für Homeyer ist es wichtig, dass alle Teilnehmer entspannen können: „Der Alltag hat hier nichts zu suchen. Die Männer sind doch auch Jungs und sollen sich an ihre Kindheit erinnern“, wünscht er sich. Stattdessen sollen die Jungs und Männer sich genau mit den Materialien beschäftigen. Bei den Römern und in der Antike habe es eine ganz andere Materialkenntnis gegeben, die heute gar nicht mehr vorhanden sei, erklärt der Initiator. Aber auch wenn der Alltag ausgeladen ist, ein wenig Geschichte und vor allem Physik spielen dann schon eine Rolle. So lernen die Kinder spielerisch, welche Kraft wie aus den selbstgebauten Wurfmaschinen herauszuholen ist.

Die Idee des Katapults ist mehrere tausend Jahre alt, schon in der Antike wurde es genutzt, um sich gegen Feinde zu verteidigen. Heute soll es aber auch zum Vergnügen eingesetzt werden. Auf Kindergeburtstagen könnten die Teilnehmer dann zum Beispiel Schokoküsse damit schleudern und so die Gäste versorgen.

Der neunjährige Cedric aus Blumenhangen ist schon ein kleiner Handwerker. „Ich habe meine eigene Werkstatt und mit meinem Vater zusammen habe ich auch ein Baumhaus gebaut“, sagt er. An diesem Tag aber schleudert er Tonklumpen auf der Wiese gegenüber von Homeyers Grundstück durch die Luft, justiert dort und spannt da etwas nach, bis ihm der Flugwinkel gefällt. Jörg Wittenberg, der mit seinem Sohn Moritz teilnimmt, findet es besonders interessant, „wie wir das meiste ohne elektrisches Werkzeug gebaut haben.“ Ein echt entschleunigtes Wochenende.

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INFO

Noch freie Plätze für Kurs im Juni

Dieter Homeyer ist eigentlich Bildhauer, er wohnt und arbeitet in Bründeln. Neben dem Katapult-Kurs arbeitet er auch mit Strafgefangenen in Hannover und dem Stadtteil-Zoo zusammen. Seit 20 Jahren ist er in der Projektarbeit mit Holz, Gips und Ton tätig. Er beschäftigt sich dabei mit Gruppendynamiken und Kommunikation. Die soll auch bei dem Katapult-Bau nicht zu kurz kommen: „Die Kommunikation zwischen Vater und Sohn soll gestärkt werden, abseits vom Arbeitsalltag.“

Für einen weiteren Kurs vom 27. bis 29. Juni sind noch einige wenige Plätze frei. Er findet ebenfalls in Bründeln statt und wird von der Kreisvolkshochschule mitorganisiert. Geeignet ist der Kurs für Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren. Anmelden kann man sich bei Elke Ostelmann-Janssen unter Telefon 05171/4013247 oder per E-Mail an eo-janssen@kvhs-peine.de

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