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Karl Bähre feiert seinen 90. Geburtstag

Hohenhameln Karl Bähre feiert seinen 90. Geburtstag

Hohenhameln. Seit fast 30 Jahren ist er Ehren-Gemeindebrandmeister und Träger des Bundesverdienstkreuzes, weit länger Mitglied im Club der Oberbürgermeister. Karl Bähre ist ein Hohenhamelner Urgestein, heute wird er 90 Jahre alt.

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Ein Hohenhamelner Urgestein feiert Geburtstag: Karl Bähre wird heute 90 Jahre alt.

Quelle: js

Der Jubilar ist Hohenhamelner durch und durch. Heute vor 90 Jahren wurde er geboren, wuchs auf dem elterlichen Hof am Bierberger Tor in „seinem“ Dorf auf. Dieses dörfliche Leben prägte den Jubilar und so war eines immer klar: „Ich wollte Landwirt werden, das stand fest.“ Wie der Vater eben. 1952 übernahm der Jubilar den Hof von seinem Onkel. Bähre hielt Milchvieh und betrieb Ackerbau. Gemeinsam mit seiner mittlerweile verstorbenen Frau Elfriede, der Liebe seines Lebens, bewirtschaftete er den Hof. Fast 65 Jahre waren die beiden verheiratet. Zwei Töchter und ein Sohn, der seinerseits den elterlichen Hof übernommen hat, sind aus der Ehe entstanden. „Mittlerweile habe ich acht Großkinder und fünf Urgroßkinder“, sagt Bähre stolz.

Der Jubilar ist Familienmensch, gemeinschaftsliebend. Diese Gemeinschaft fand er nicht nur bei der Familie, sondern auch im dörflichen Leben und in zahlreichen Vereinen. „Ich bin ein Vereinsmensch“, sagt Bähre über sich. Schon seit langem gehört er dem Hohenhamelner Schützencorps an, beim Club der Oberbürgermeister, der alljährlich die Karnevalszeit zelebriert, ist er seit 1959 Mitglied. Und natürlich ist da noch die Feuerwehr. „Als ich 1948 aus der Gefangenschaft wiederkam, bin ich direkt Mitglied bei der Feuerwehr geworden“, erzählt Bähre. „Für uns Landwirte war das selbstverständlich.“ Schon 1958 wurde er Gemeindebrandmeister - und blieb es 28 Jahre lang bis 1986. Für sein großes ehrenamtliches Engagement schlug ihn die Gemeinde für ein Bundesverdienstkreuz am Bande vor - noch im gleichen Jahr erhielt das Hohenhamelner Urgestein die Auszeichnung. Wenige Wochen später wurde er zum Ehren-Gemeindebrandmeister ernannt.

Zwar machen die Beine nicht mehr so mit wie früher, der Kopf aber allemal. Und so ist Bähre bis heute gern aktiv. Das Geheimnis? „Man muss in Bewegung bleiben, viel frische Luft atmen. Bei gutem Wetter sitze ich gerne draußen“, sagt Bähre. Und einmal im Monat trifft er sich noch immer mit alten Feuerwehrkameraden - „dann sprechen wir über das Neueste aus dem Dorf“, sagt Bähre. „Das ist eine sehr schöne Kameradschaft.“ Und die ist eben wichtig zum Glücklichsein.

js

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