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Kaffeeklatsch beim Generationenhilfeverein

Hohenhameln Kaffeeklatsch beim Generationenhilfeverein

Hohenhameln . Es ist mehr als nur Vereinsarbeit, es ist eine gesellschaftliche Aufgabe: Gefragter denn je sind die helfenden Hände des Generationenhilfe-Vereins „Hand in Hand im Bördeland“. Heute findet von 15.30 bis 17.30 Uhr ein Kaffeeklatsch mit Helfern, Hilfesuchenden und anderen Interessierten im Pfarrheim der katholischen Kirche statt, Marktstraße 1. Für zukünftige Veranstaltung suchen die Helfer nun eigene Räumlichkeiten.

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Freuen sich auf den Kaffeeklatsch – und die weitere Vereinsarbeit beim Generationenhilfe-Verein (von links): Die Vorstandsmitglieder Wilhelm Grote, Tim van der Wolk und Evelyn Kabisch.

Quelle: js

Der Verein aus Hohenhameln setzt im gesamten Landkreis Maßstäbe, denn er setzt sich auf besondere unbürokratische und liebevolle Weise dafür ein, dass ältere Menschen so lange wie möglich im gewohnten Umfeld leben können.

„Wir sind die kleinen Helfer für alltägliche Dinge, die man irgendwann vielleicht nicht mehr selbst machen kann“, erläutert Vorstandsmitglied Tim van der Wolk. „Oft sind es auch Notfälle“, ergänzt Evelyn Kabisch. „Aber wir machen fast alles möglich“ - egal ob Begleitung zum Arzttermin, gemeinsames Einkaufen mit dem Hilfesuchenden oder einfach nur Gardinen aufhängen. „Da steht man dann eben auch mal um 6 Uhr für auf, um einem Mitglied zu helfen - und man tut es gerne.“

Der Vorstand, zu dem auch Wilhelm Grote gehört, legt Wert auf die Kontinuität der Arbeit. Und auch der Austausch aller Beteiligten sei wichtig, um Hemmschwellen abzubauen - so etwa beim heute stattfindenden Kaffeeklatsch des Vereins im katholischen Pfarrheim: „Man kann über ganz alltägliche Dinge sprechen. Oder eben über Organisatorisches. Zum Beispiel, wen ich anrufen kann, wenn etwas passiert“, beschreibt Grote.

Es falle vielen Leuten schwer, sich einzugestehen, dass sie auf Hilfe angewiesen sind. Bei einem lockeren Zusammentreffen könne so etwas viel leichter kommuniziert werden. Auch sonst sei der Kaffeeklatsch eine schöne Nachmittagsgestaltung: „Erst gibt es Kaffee und Kuchen, dann wird gemeinsam Bingo um kleine Preise gespielt, und anschließend gibt es wieder Raum für Unterhaltungen.“

Um möglichst viele dieser Veranstaltungen, aber auch Treffen von pflegenden Angehörigen oder Beratungen durchzuführen, ist der Verein nun auf der Suche nach passenden Räumlichkeiten. „Für Sprechstunden sind die Räumlichkeiten im Rathaus völlig ausreichend, wir möchten aber eine richtige Begegnungsstätte schaffen“, schildert van der Wolk.

Die Arbeit des Vereins werde auch in und von der Gemeinde Hohenhameln sehr wertgeschätzt. „Die Gemeinde weiß ja, was mit dem demographischen Wandel auf sie zukommt - da müssen jetzt schon Strukturen geschaffen werden, auf die man zurückgreifen kann“, sagt Grote, und weiter: „Wir können ja nicht darauf warten, dass irgendjemand schon irgendwann irgendwas tut. Dann hätten wir verspielt.“

wos

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