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K 34: Ortsrat gegen Oberflächenbehandlung

Hohenhameln-Bierbergen K 34: Ortsrat gegen Oberflächenbehandlung

Bierbergen . Wegen des schlechten Zustands der K 34 zwischen Stedum und Bierbergen möchte der Kreis Peine schnell aktiv werden - doch nicht mit dem bereits vor Jahren in Aussicht gestellten Ausbau der Kreisstraße, sondern nur mit einer Oberflächenbehandlung.

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Auf der kaputten Kreisstraße 34 zwischen Stedum und Bierbergen will der Kreis eine Oberflächenbehandlung vornehmen. Der Ortsrat Bierbergen will den Ausbau der Straße.

Quelle: js

Dies helfe aber beim Grundproblem nicht, monierte Ortsratsmitglied Otto-Heinz Fründt (SPD). Mit einem entsprechenden Antrag möchte er die Sanierungsarbeiten verhindern - der Ortsrat Bierbergen stand bei seiner Sitzung geschlossen hinter Fründt.

Die Oberflächensanierung, bei der zunächst Bitumen aufgebracht und dann verschiedene Split-Körnungen eingewalzt werden, diene dazu, die „verkehrssichere Befahrbarkeit weiterhin gewährleisten“, erläuterte Kreis-Sprecherin Katja Schröder auf PAZ-Anfrage. „Sobald die Witterung es zulässt, werden die bereits laufenden Maßnahmen für Oberflächenbehandlungen, welche auch an anderen Kreisstraßen durchgeführt werden, fortgesetzt.“ Für die K 34 kommen auf den Kreis so Kosten in Höhe von 45.000 Euro zu - deutlich weniger, als für den Ausbau, für den 2,2 Millionen Euro fällig würden.

Dieser sei aber nur verschoben, betont Schröder: „Der Komplettausbau der K 34 zwischen Stedum und Bierbergen sowie der Ortsdurchfahrt Bierbergen K 35 sind Bestandteil des Mehrjahresbauprogramms. Die Planungen hierfür laufen derzeit, der Ausbau wird mittelfristig erfolgen.“

Die Bierberger Politiker halten das für Augenwischerei - und wollen keine kurzfristige Oberflächenbehandlung. Ortsratsmitglied Fründt: „Das sehe ich als reine Geldverbrennung. Es löst das Grundproblem, die kaputten Seitenstreifen, in keinster Weise. Die Maßnahme dient wohl eher dazu, um das Gewissen der Verantwortlichen beim Kreis zu beruhigen.“ Er habe den Eindruck, dass Voraussetzungen geschaffen werden sollen, um den Ausbau „noch weiter fünf bis zehn Jahre hinauszuschieben“. Statt der Oberflächenbehandlung soll der Ausbau der K 34 kurzfristig in das Straßenbauprogramm übernommen und bis 2015 umgesetzt werden.

Nicht nur Fründt und seine Fraktion, auch die anderen Ortsratsmitglieder lehnen den Plan des Kreises ab - und wenden sich mit ihrem einstimmig beschlossenen Antrag nun an Bürgermeister Lutz Erwig.

js

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