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Internationale Theaterschule: Noch Plätze frei

Sievershausen Internationale Theaterschule: Noch Plätze frei

Sievershausen. Ein Theaterstück mit Musik entsteht in den Sommerferien im Antikriegshaus in Sievershausen: Vom 13. bis 28. Juli treffen sich dort Jugendliche aus Kroatien, Weißrussland, Großbritannien, der Ukraine und Deutschland, um gemeinsam eine Bühneninszenierung auf Englisch zu entwickeln. Einige wenige Plätze sind noch frei: Jungen und Mädchen im Alter von 16 bis 25, die mitmachen möchten, können sich für das Projekt anmelden.

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Jugendliche aus ganz Europa inszenieren ein Theaterstück: vergangenes Jahr fand das Projekt in Tschechien statt.

Quelle: oh

Veranstaltet wird das Sommercamp vom Verein „unterwegs“, der seinen Sitz in Berlin hat. Er organisiert die internationale Theaterschule einmal im Jahr an wechselnden Orten und in unterschiedlichen Ländern. „Im vergangenen Jahr waren wir in Tschechien“, erzählt Andreas Joppich vom Vereinsvorstand. „Das Antikriegshaus in Sievershausen habe ich in diesem Jahr kennengelernt - und ich finde, dort passt so ein Projekt sehr gut hin.“

Gut zwei Wochen lang wohnen die Teilnehmer im Antikriegshaus und beschäftigen sich mit dem Thema „Time for Outrage“ (auf Deutsch: „Empört Euch“) nach dem gleichnamigen Buch des Menschenrechtsaktivisten Stéphane Hesel. „Wir schauen auf die Revolutionsbewegung in den arabischen Ländern, auf Occupy und auf die Bildungsproteste“, sagt Joppich. Ziel sei es, die Protestbewegungen junger Menschen nicht als jugendliche Radikalität abzutun, sondern als Warnsignal für gesellschaftliche Missstände zu sehen, mit denen sich Erwachsene abgefunden haben. „In diesem Sinne greifen auch aktuelle Skandale auf und fragen, ob diese nicht einen Aufschrei wert wären“, so Joppich - von Betrug bei der Organspende über Nahrungsmittelskandale bis zur Ausbeutung von Leiharbeitern.

Die Inszenierung wird zum Ende des Projektes aufgeführt, geplant ist eine Mischung aus Theater und Musik. Teilnehmen können Jugendliche von 16 bis 25 Jahren. „Vorerfahrungen mit Theater oder einem Instrument sind nicht unbedingt erforderlich, aber natürlich gern gesehen“, sagt Joppich. „In den vergangenen Jahren war gerade die Mischung immer auch eine Bereicherung.“

sur

  • Interessenten melden sich bei Andreas Joppich unter der Telefonnummer 0176/83043355 oder per E-Mail an andreas.joppich@gmx.de.
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