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Interims-Bürgermeister in Ilsede

Bierbergen Interims-Bürgermeister in Ilsede

Ilsede/Bierbergen. Seit acht Jahren ist Otto-Heinz Fründt Mitglied im Hohenhamelner Gemeinderat, seit mehr als 13 Jahren sitzt er im Ortsrat Bierbergen. Aber nicht nur in der Hohenhamelner Politik mischt der Bierberger mit.

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Das Rathaus in Ilsede: Von hier aus leitet Otto-Heinz Fründt derzeit die Geschicke der gleichnamigen Gemeinde. Fründt ist auch Ratsherr in der Gemeinde Hohenhameln

Quelle: A

Von Jonas Szemkus

In Ilsede ist Fründt seit neuestem übergangsweise sogar Chef der Verwaltung, also Interims-Bürgermeister. Einen Interessenkonflikt gebe es aber trotz der Arbeit in zwei Gemeinden nicht, sagt Fründt.

Seit 1. November ist Otto-Heinz Fründt höchster Beamter im Ilseder Rathaus. Da nämlich war die Amtszeit des Bürgermeisters Wilfried Brandes beendet. Wegen der anstehenden Fusion zwischen Ilsede und Lahstedt wurde kein neuer Bürgermeister gewählt, Fründt übernahm als allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters interimsweise das Amt als Verwaltungschef. Gleichzeitig ist der Bierberger Mitglied im Hohenhamelner Gemeinderat. Ehrenamtlich, versteht sich.

Nun ist es natürlich auch so, dass sich Vertreter der einzelnen Gemeinden in einigen Gremien im Peiner Land gegenüber sitzen. Im Wasserverband Peine sind Abgesandte der Gemeinden vertreten, darunter Otto-Heinz Fründt. Doch nicht für Ilsede, sondern als Ratsherr von Hohenhameln - gemeinsam mit Bürgermeister Lutz Erwig für die Heimatgemeinde. Ihm gegenüber sitzt dann Wilfried Brandes, sein ehemaliger Chef. Interessenkonflikt? Keineswegs, sagt Fründt. Abstimmen werde er für Hohenhameln. „Im Wasserverband sitze ich ja als Hohenhamelner Ratsmitglied.“ Das könne er ohne Probleme vom beruflichen Part als Verwaltungschef in Ilsede trennen. „Ich werde aber die Ohren natürlich nicht verschließen, wenn es um Ilsede geht.“ Im Aufsichtsrat der Wito sitzt Fründt indes als Ilseder Interims-Bürgermeister - da werde er die Interessen Ilsedes vertreten. Einen Interessenkonflikt gebe es nicht wegen der „Beförderung“. Letztlich habe sich die Situation aber kaum geändert, sagt Fründt. „Ich muss eben nur ein paar Stunden mehr arbeiten als vorher.“

Sein ehrenamtliches Engagement in der Heimatgemeinde würde unter der Mehrbelastung nicht leiden. „Das eine ist mein Beruf, das andere mein ehrenamtliches, politischen Engagement. Ich werde die politischen Termine in Hohenhameln weiterhin wie gewohnt wahrnehmen“, sagt Fründt. „So lange ich das zeitlich gut hinbekomme, werde ich nicht aus dem Gemeinderat zurücktreten.“ Im Moment funktioniere das problemlos. „Wenn das mal nicht mehr gehen sollte, lege ich mein Mandat im Rat aber selbstverständlich nieder.“

Ob der Bierberger nach der Fusion von Ilsede und Lahstedt übrigens auch politisch gewähltes Oberhaupt der neuen Gemeinde Ilsede werden möchte, dazu äußert sich Fründt nicht.

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