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In Betonwüste entstehen grüne Oasen

Schulzentrum Hohenhameln In Betonwüste entstehen grüne Oasen

Energie sparen im Klassenraum, Mittagessen im Grünen und Klettern auf dem Pausenhof: Mit diesen Projekten bewirbt sich das Schulzentrum Hohenhameln zum dritten Mal um das Zertifikat „Umweltschule in Europa“.

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Grüne Insel: Nadja (von links), Sabina und Sandy-Marie testen die neuen Sitz- und Kletterbäume auf dem Schulhof.

Quelle: sur

Hohenhameln . „Die Schüler machen die meiste Arbeit“, sagt Realschullehrer Jens Büsel. Sie reißen das Pflaster auf, füllen die Flächen mit Rindenmulch auf und schaffen so grüne Inseln auf dem Pausenhof. Dort stehen jetzt Kletterbalken aus massiven Eichenstämmen, die auch als Sitzbänke genutzt werden können. Die Schüler haben die Bäume unter Anleitung eines Holzbauers zersägt, die Rinde entfernt und zu einem Gerüst zusammengebaut. Vier weitere grüne Inseln sollen bis zu den Sommerferien fertig sein, sagt Büsel. Für die Verschönerung des Hofes erhalten die Realschüler sogar Noten.

Unter freiem Himmel essen

Gegenüber der Mensa entsteht gleichzeitig ein grünes Esszimmer – ein Projekt der Hauptschule. Noch ist dort nur ein aufgeschütteter Erdwall zu sehen, der mit Büschen bepflanzt ist. Doch spätestens nächste Woche stellen die Hauptschüler dort drei Sitzgruppen auf – dann können sie unter freiem Himmel Mittag essen.

Zum dritten Mal bewerben sich die Haupt- und Realschule gemeinsam um das Zertifikat „Umweltschule in Europa“. Die Vorbereitungen laufen seit fast zwei Jahren, im Mai werden die Unterlagen eingereicht. In den Jahren 2008 und 2006 haben Haupt- und Realschule schon einmal das Zertifikat erhalten – und die Leiter beider Schulen sind zuversichtlich, dass es diesmal erneut klappt.

Auch die Hausmeister haben kräftig mit angepackt. „Ohne sie wäre das gar nicht möglich“, sagt Hauptschuldirektor Matthias Müller. Per Computer kontrollieren sie zum Beispiel den Energieverbrauch. Mehr als 30 Messgeräte erfassen, wie viel Wasser und Strom in den Gebäuden benötigt wird. In den Klassen achten Energiedetektive darauf, dass Licht und Heizung nicht länger als nötig eingeschaltet bleiben – denn seit einem Jahr beteiligt sich das Schulzentrum am Energiesparprogramm „Fifty-Fifty Plus“.

Von dem Geld, das die Schule einspart, erhält sie laut Müller die Hälfte in bar vom Landkreis zurück. So profitieren beide – denn der Landkreis zahlt die Energiekosten für die Schulen.

Susann Reichert

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