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Im kalten Wald wächst wohlige Wärme

Hämelerwald Im kalten Wald wächst wohlige Wärme

So viele Autos wie am Sonnabend vor dem dritten Advent parken sonst wohl selten vor der Ohlumer Hütte im Hämeler Wald: Rund 70 Interessierte waren dem Aufruf der Forstinteressentenschaft gefolgt und hatten sich bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt zur Holzauktion eingefunden.

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Welcher Baum darf’s denn sein? Teilnehmer der Holzauktion im Hämeler Wald.

Quelle: nic

Hämelerwald. „Unsere Holzauktion hat seit Jahrzehnten Tradition. Sie findet einmal jährlich am dritten Adventswochenende statt und ist seit 2008 immer sehr gut besucht“, berichtete Martin Bartels, der Rechnungsführer der Forstinteressentenschaft.

Der Trend zum Heizen mit Holz sei in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Steigende Öl- und Gaspreise hätten viele zum Umdenken bewogen. Das kühle Wetter tat am Wochenende sicher ein Übriges, dass so mancher mit reichlich Brennholz die Voraussetzungen für wohlige Wärme am heimischen Kamin schaffen wollte.

„Wir haben heute 72 Posten anzubieten. Insgesamt sind das mehr als 260 Raummeter“, erklärte Bartels. Die ersten gefällten Stämme lagen etwas entfernt vom Treffpunkt, sodass die Teilnehmer erst einmal über leicht matschige Waldwege stapfen mussten, bevor sie die Stämme mit der Nummer eins erreichten.

Und dann ging es endlich los. Auktionator Henning Rühmann pries die Buchen- und Eichenstämme kräftig an, die teils noch mit Kronen auf dem Waldboden lagen. „200 Euro, zum ersten, zum zweiten uuuuund zum dritten“, vergab er zwei Buchen und drei Eichen.

Die Preise variierten je nach Lage des Holzes, Stämme am Wegesrand erzielten höhere Preise als die, die tiefer im Wald lagen. Pro Raummeter kosteten sie im Schnitt zwischen 35 und 50 Euro.

Insgesamt zeigte sich die Forstinteressentenschaft sehr zufrieden mit der großen Resonanz auf die Auktion. „Wir investieren aus dem Erlös wieder in den Wald. Besonders die Aufforstung ist sehr wichtig“, erklärte Bartels. „Den Wald von rund 80 Hektar Größe bewirtschaften wir selbstständig. Es gibt aber eine Generalvertretung aus sieben Forsten, die sich zum Beispiel um den Wegebau kümmert.“

nic

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