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Im Tiefkühllager war den Schülern zu kalt

Sievershausen Im Tiefkühllager war den Schülern zu kalt

Sievershausen. Am Logistik-Tag ließen sich gestern mehr als 300 Jugendliche aus acht Schulen in Peine, Hämelerwald, Ilsede und Hannover durch die modernen Hallen des Rewe-Logistikzentrums zwischen Sievershausen und Hämelerwald führen. Das Unternehmen hatte die Schüler eingeladen, um sie für eine Ausbildung in der Lagerlogistik zu begeistern.

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René Rätsch (links) zeigte den Peiner Berufsschülern, wie die Lieferungen für die Supermärkte kommissioniert, also zusammengestellt werden.

Quelle: sz

„Ein bisschen kalt hier!“ meinte Tommy Hornig. „Ich könnte mir nicht vorstellen, hier zu arbeiten, aber ich weiß sowieso noch nicht, was ich machen will.“ Wie dem 17-jährigen Berufsschüler aus Peine war es auch den meisten anderen Besuchern im Tiefkühlbereich bei minus 24 Grad zu kalt. „Dabei haben wir da einen besonders niedrigen Krankenstand und ein sehr gutes Betriebsklima“, betonte Schichtführer Michael Möller.

Tommys Mitschülerin Merve Araman zeigte sich interessiert an den Abläufen in dem riesigen Lager: „Mich interessiert, wie das alles organisiert ist, wie es transportiert wird und wie man alles wiederfindet“, sagte sie. Und Janine Löffler fand es faszinierend, den Weg von der Ernte über das Lager bis zum Handel hier zumindest teilweise beobachten zu können.

Dass acht Schulen der Einladung des Lebensmittelhändlers zum Logistiktag gefolgt waren, war für Volkmar Jedermann eine erfreuliche Überraschung. „Aber wir glauben auch, dass der unterschätzte Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik, für den wir ausbilden, Chancen birgt“, meinte der Rewe-Mitarbeiter, der für die Betreuung der Auszubildenden verantwortlich ist. Nach einem Vortrag über Berufsbild, Anforderungen und Möglichkeiten entließ er die Schüler mit der Ermahnung, beim Gang durch die Hallen auf den „Hauptverkehrsstraßen“ besonders vorsichtig zu sein. „Gabelstapler und Ameisen legen bei der Arbeit ein flottes Tempo vor“, warnte auch René Rätsch, einer der Auszubildenden, die die Gästegruppen anführten.

Nach der Wanderung durch kalte und sehr kalte Lagerbereiche stärkten sich die Schüler mit Obst, bekamen einen Bewerberleitfaden und konnten sich - wie Mahmud Ahmad aus Peine - an Ort und Stelle für ein Praktikum bewerben. „Viele haben ihre Adresse hier gelassen, weil sie weitere Informationen über eine Ausbildung haben wollen“, freute sich Dorothea Wiellowicz, Mitarbeiterin in der Rewe-Personalentwicklung.

sz

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