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Hohenhamelnerin will seltene Pony-Rasse bekannter machen

Hohenhameln Hohenhamelnerin will seltene Pony-Rasse bekannter machen

Hohenhameln. Shetland-Ponys kennt jeder - aber Dartmoor-Ponys? Von ihnen hätten die meisten Leute noch nie gehört, sagt Susi Oelkers aus Hohenhameln. Kein Wunder: "Sie sind nicht so weit verbreitet, von dieser Rasse gibt es weltweit nur etwa 1000 eingetragene Zuchttiere."

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Susi Oelkers aus Hohenhameln mit ihren Dartmoor-Ponys.

Quelle: sur

Oelkers ist Mitglied in der Interessengemeinschaft der Dartmoorzüchter und -freunde und setzt sich dafür ein, diese Ponys bekannter zu machen.

Sie selbst kam durch Zufall mit den Dartmoors in Kontakt, als sie vor etwa zehn Jahren ein Pony aus dem Wanderzirkus holte. „Die hatten einen Achsenbruch und brauchten Geld, um ihre Maschine zu reparieren - also wollten sie mir ihr Pony verkaufen“, erzählt sie. Ein Shetland-Pony, hieß es zunächst. „Dann haben wir in die Papiere geschaut und festgestellt, dass es ein Dartmoor-Prämienhengst war.“ Mit dieser Rasse konnte Oelkers damals selbst noch nicht viel anfangen und vermittelte das Tier an einen Züchter.

„Jahre später wollte ich schauen, was aus dem Hengst geworden ist“, sagt sie. Sie besuchte den Züchter - und war von den Dartmoor-Ponys so angetan, dass sie ihm zwei Tiere abkaufte. „Jetzt habe ich die Kinder von dem Hengst, den ich damals aus dem Zirkus geholt habe“, erzählt sie und lacht.

20 Ponys hat Oelkers im Moment im Stall stehen - darunter fünf Dartmoors, aber auch Shetland-Ponys, Welsh-Cobs und deutsche Reitponys. In Hohenhameln betreibt sie einen kleinen Reiterhof für Kinder, deshalb brauche sie Ponys in verschiedenen Größen, erklärt sie. Dartmoors gelten zudem als besonders gutmütig und kinderfreundlich.

Allerdings sind die kleinen Pferde nicht nur etwas für Kinder, stellt Oelkers klar. „Ponys werden oft verkannt. Man denkt immer nur an die traurigen Tiere, die auf dem Rummel im Kreis laufen - aber da steckt so viel Potenzial dahinter“, sagt sie. „Man kann nicht nur große Pferde toll ausbilden und dressieren, sondern auch die kleinen.“ Mit ihren Shetland-Ponys tritt Oelkers bei Fahr-Turnieren an. „Und ich fahre auch sehr gern mit den Dartmoors vor dem Wagen - die eignen sich für fast alles“, sagt sie.

Oelkers ist von der Rasse so überzeugt, dass sie sie schon auf der Messe „Pferd und Jagd“ vorgestellt hat. Diesen Sonntag fährt sie mit ihren Ponys nach Leiferde im Landkreis Gifhorn: Auf der Reitanlage Crome werden ab 11 Uhr unzählige verschiedene Pony-Rassen vorgestellt. Veranstalter ist der Verband der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover. sur

<h2>Das Pony der Königskinder

Dartmoor-Ponys kommen ursprünglich aus Südwest-England, im Jahr 1012 wurde die Rasse erstmals in alten Urkunden erwähnt. Erst seit 1965 ist sie auch in Deutschland Zuhause.

Die Ponys gelten als zäh und bodenständig, mit einem Stockmaß von bis zu 1,27 Meter sind sie klein und stabil. „Dartmoor-Ponys haben ein ruhiges, vertrauensvolles Temperament“, teilt die Interessengemeinschaft der Dartmoorzüchter und -freunde mit. „Sie sind ideale Erstponys: Trittsicher, freundlich und vernünftig. Auch das britische Königshaus bediente sich der Dartmoors als Reitpony für die Königskinder.“

Aber auch vor der Kutsche und im Fahrsport machen die Ponys eine gute Figur.

sur

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