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Hohenhamelnerin erreichte zweiten Platz

Hohenhameln Hohenhamelnerin erreichte zweiten Platz

Hohenhameln. Die Hohenhamelnerin Darja Kröplin hat mit einem Beitrag über ihren toten Onkel bei der Aktion „www.ja-zur-feuerwehr.de“ des niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport den zweiten Platz erreicht.

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Die Hohenhamelnerin Darja Kröplin hat beim Wettbewerb „Ja zur Feuerwehr“ niedersachsenweit den zweiten Platz belegt. Sie zeigt Zeitungen, in denen 1975 über den Heidebrand berichtet wurde.

Quelle: A

Sie erhält dafür 2000 Euro. Es ist eine Kampagne zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung für die niedersächsischen Feuerwehren. Das Video war als eines von insgesamt 15 Beiträgen zu sehen, für die man abstimmen konnte (PAZ berichtete).

Darja Kröplin ist die Nichte von Hartmut Oelkers aus Hohenhameln, der 1975 bei der heute als Heidebrand bekannten und bis dahin größten Waldbrandkatastrophe Deutschlands im Alter von 16 Jahren im Feuerwehr-Einsatz ums Leben kam. In einem Kurzfilm hat sich die 29-Jährige der tragischen Geschichte ihres Onkels angenähert. Mit diesem Beitrag beteiligte sie sich nun an einem Wettbewerb.

„Ich habe meinen Onkel nie kennengelernt. Dass er früh verstorben ist, wusste ich. Aber über die Umstände wurde innerhalb der Familie stets geschwiegen“, sagte Kröplin der PAZ. Als sie als Teenager zum ersten Mal den Wunsch geäußert hatte, der Feuerwehr beizutreten, um Menschen helfen zu können, stieß sie in der Familie auf Zurückhaltung. „Ich will nicht noch jemanden an das Feuer verlieren“, habe die Oma gesagt. Für das junge Mädchen damals unverständliche Worte.

Den Hintergrund des frühen Todes ihres Onkels verstand Darja Kröplin erst vor etwa zehn Jahren, als sie an der Kranzniederlegung zur Erinnerung an den 30. Jahrestag der Katastrophe teilnahm. Damals begann sie, sich mit diesem Teil der Familiengeschichte auseinander zu setzen. Vor etwa einem Jahr trat sie der Feuerwehr bei. „Ich habe lange darüber nachgedacht, was mein Onkel wohl dazu sagen würde. Und ich denke, er würde nicht wollen, dass wegen seines Schicksals niemand mehr bei der Feuerwehr mitmacht“, so Kröplin.

rd

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