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Hohenhamelner in der Royal Albert Hall

Hohenhameln Hohenhamelner in der Royal Albert Hall

Hohenhameln. Der Hohenhamelner Kulturverein bietet seit sechs Monaten als Teil seiner reichhaltigen Aktivitäten auch Kulturreisen an. Die zweite Fahrt dieser Reihe führte 14 Personen nach London, wo sie mit Händels „Messias“ in der Royal Albert Hall eine atemberaubende Aufführung erlebten.

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Die Hohenhamelner Reisegruppe war in London in der Royal Albert Hall.

Quelle: oh/2

„Das Interesse an der Fahrt war überraschend groß“, sagt Kulturvereins-Vorstandsmitglied Helmut Lange, der durch seine zahlreichen Schulinitiativen über viel Reiseerfahrung verfügt. Insgesamt 30 Anmeldungen lagen für die dreitägige kombinierte Bahn- und Flugreise nach London vor. Doch wegen der im Vorfeld notwendigen verbindlichen Vorbuchungen konnte nur die Hälfte der Interessenten dabei sein.

Reisemittel waren Bahn und Flugzeug. Eingemietet hatte sich die Gruppe in einem typisch englischen Gasthaus in Horley, von wo aus sie am Karfreitag ganztätig nach London startete. Vier Stunden Zeit blieben für individuelle Erkundungen der englischen Hauptstadt, bevor die Hohenhamelner ihre Plätze in der Royal Albert Hall einnahmen. „Wir waren fasziniert von dem Ambiente, das in dieser grandiosen und doch heimeligen Atmosphäre so niemand erwartet hatte“, sagt Lange. Eine halbe Stunde später saßen knapp 250 Choristen und ein komplettes Orchester auf dem Podium, über allem thronte der Organist an der überdimensionierten Konzertorgel.

Zur Sterbestunde Jesu erklang dann der „Messias“ von Georg Friedrich Händel, auf den Lange die Hohenhamelner in einem Seminar eigens vorbereitet hatte. „Trotz des gigantischen Personalaufwandes war die Aufführung immer wieder feingliedrig und subtil, wenn es um die Leidensinhalte Christi ging, und dann wieder kraft- und machtvoll, wenn sich die Momente von Gotteszuversicht und Auferstehung in dieser Kultstätte ihren Raum suchen“, blickt Lange zurück.

Zum „Halleluja“ erhoben sich die 7000 Zuhörer gebannt von dieser ausmusizierten Klangfülle. Gerd Lührig aus Clauen sagte noch vor dem Ausgang: „Allein für das abschließende ‚Amen‘ lohnt sich der aus Deutschland aufwendige Besuch dieser Aufführung!“

Anschließend genoss die Hohenhamelner Gruppe ein Diner im ältesten Londoner Pub, dem Grenadier. „Auch das ist ein Stücke erlebte Kultur“, so Lange.

wos

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