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Hohenhamelner „Trainbuffs“ bereisten im Traumzug Andalusien

Hohenhameln Hohenhamelner „Trainbuffs“ bereisten im Traumzug Andalusien

Hohenhameln. Seit 25 Jahren sind sie in den Traumzügen dieser Welt auf allen Kontinenten unterwegs. Jetzt blieben die sogenannten Trainbuffs erstmals in Europa: Elf Tage durchkreuzten die Hohenhamelner Helmut Lange, Jan-Hermann Engelke und Joachim Lüdeck sowie Henning Aselmann aus Adenstedt den Südosten Spaniens - mit einem Abstecher nach Gibraltar und einer sechstägigen Luxusfahrt in ihrem 14. Traumzug, „Al Andalus“.

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Das Quartett kurz vor der Einfahrt nach Gibraltar.

Quelle: oh

Vor dem eigentlichen Bahnerlebnis hatte es das Quartett für einige Tage nach Sevilla und Gibraltar verschlagen - „zur klimatischen Eingewöhnung“, schildert Lange. „Das britische Überseegebiet am Südzipfel Europas beeindruckt in ganz besonderer Weise - ja, Gibraltar hat uns begeistert.“ Eine Tour in die farblich toll gestaltete St.-Michaels-Cave, zu einer Verteidigungsanlage vom Ende des 18. Jahrhunderts sowie schließlich der einzigartige Blick vom Affenfelsen seien unvergessen geblieben.

In Sevilla startete und endete die Luxus-Zugfahrt - die andalusische Hauptstadt sei aber immer eine Reise wert, finden die „Trainbuffs“. „Da pulsiert das Leben auf den zahllosen Plätzen und in den Gassen der Altstadt“, berichtet Lange. Alles erkundete das Quartett gleich dreifach: zu Fuß, von einem angemieteten Boot aus auf dem Meandro de San Jerónimo und schließlich mit der Kutsche.

Dann war der Abfahrtstag des Zugs „Al Andalus“ gekommen, der als rollender Palast nur 24 Reisende durch Andalusien fährt. In gleicher Mannschaftsstärke war die Zug-Crew, die in den sechs Tagen die Reisenden umsorgte. „In den edel eingerichteten Doppelkabinen mitsamt kleinem Bad fühlten sich alle wohl“, schildert Lange. Schon am ersten Abend, als der „Al Andalus“ den Bahnhof Santa Justa verlassen hatte, trumpften die „Trainbuffs“ mächtig auf: „Zum Fünf-Sterne-Dinner sind wir in gleicher, festlicher Kleidung gekommen und haben fortan im Zug eine bevorzugte Rolle gespielt.“

Nicht nur die Gäste aus dem Peiner Land, auch der „Al Andalus“ strahlte. Gerade erst restaurierte Eisenbahn-Antiquitäten aus den 20er-Jahren bestimmen das Bild, die insgesamt 15 beige-weinroten Waggons, in denen die britische Königsfamilie immer von Calais an die Côte d´Azur fuhr - überall ein Hauch von höchstem Komfort und Nostalgie.

Außer der Reise standen in zahlreichen Städten auch Führungen auf dem Programm. Die historischen Altstädte etwa von Cadiz waren Ziel, die königliche Reitschule und eine Sherry-Fabrik in Jerez, die älteste Stierkampfarena Spaniens in Ronda oder auch eine Flamenco-Show in Granada. Zwei Besichtigungen ragten heraus: Die Alhambra mit den Palästen der letzten maurischen Sultane in Granada und die maurische Moschee von Cordoba, die Christen zum Teil zerstört hatten, um in die riesige Säulenhalle der Mezquita eine Kathedrale zu erbauen - eine in der Welt einmalige „Verbindung“ von Islam und Christentum.

Fazit: Im andalusischen Traumzug - eine Reise ohne jeden Abstrich? In der Tat habe sich das Quartett bei seiner Vorbereitung keine Gedanken darüber gemacht, dass bei einer Rundreise über nur 800 Kilometer in sechs Tagen der Zug meist stand. Trocken aber fast rundum zufrieden resümiert Lange: „Bei dieser tatsächlichen Fünf-Sterne-Fahrt hat einzig das vermehrt monotone Fahrgeräusch beim Durchqueren der Orangen- und Olivenhaine gefehlt.“

js

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