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Hohenhameln schrumpft weiter: Nur noch 53 Babys im Jahr 2011

Hohenhameln Hohenhameln schrumpft weiter: Nur noch 53 Babys im Jahr 2011

In Hohenhameln gibt es immer weniger Kinder: 2011 wurden nach vorläufigen Angaben nur 53 Babys geboren, im Jahr davor waren es noch 62. Das ist ein Rückgang um fast 15 Prozent.

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Seltener Kindersegen: In Hohenhameln gibt es immer weniger Babys.

Hohenhameln. „Es sieht wirklich schlecht aus“, sagt Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig. „Dabei haben wir alles getan, was wir tun können: Kitas und Schulen sind am Ort, wir zahlen Baukindergeld und haben die Krippenplätze ausgebaut.“

Mit dem demografischen Wandel hat zwar ganz Deutschland zu kämpfen – aber in Hohenhameln fällt er besonders dramatisch aus. Nach Berechnungen der Bertelsmann-Stiftung schrumpfte die Bevölkerung zwischen 2003 und 2009 um fünf Prozent – deutlich stärker als anderswo im Landkreis Peine, der im Durchschnitt 1,3 Prozent seiner Einwohner verlor.

Bis zum Jahr 2030 prophezeit die Bertelsmann-Stiftung Hohenhameln einen Bevölkerungs-Schwund von 17,9 Prozent im Vergleich zu 2009. Die Gemeinde hätte dann nur noch 7680 Einwohner, 2009 waren es 9350. Im Internet unter www.wegweiser-kommune.de kann man die Zahlen nach-
lesen.

An der schlechten Kinderbetreuung kann der Rückgang jedenfalls nicht liegen: Schon jetzt gibt es in Hohenhameln für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz – gesetzlich festgeschrieben ist diese Quote erst ab 2013. Einen Kindergartenplatz bekommt in Hohenhameln rein rechnerisch jedes einzelne Kind im Alter von vier bis sechs Jahren.

„Mit den Krippenplätzen sind wir auf einem guten Weg“, sagt Erwig. Vergangenes Jahr wurde die Kita in Bierbergen umgebaut, jetzt gibt es in Hohenhameln 59 reine Krippenplätze. Hinzu kommen Tagesmütter und altersgemischte Kindergarten-Gruppen – genug Betreuungsplätze für jedes dritte Kind unter drei Jahren. Und die Tendenz steigt, denn je weniger Kinder geboren werden, desto weniger Betreuungsplätze sind nötig. „Aber schöner wäre es natürlich, wenn die Zahl der Kinder steigen würde“, sagt Erwig.

sur

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