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Hohe Straße: Nur asphaltieren oder hübsch sanieren?

Hohenhameln Hohe Straße: Nur asphaltieren oder hübsch sanieren?

Tolle Idee oder teurer Unfug? Die Pläne zur Umgestaltung der Hohen Straße in Hohenhameln treffen bei den Anwohnern auf geteiltes Echo. Die einen finden, Rumpelpflaster und mehr Bäume würden das Ortsbild aufwerten - die anderen haben Angst um ihr Geld und wünschten, die Straße würde einfach nur neu geteert.

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Dorferneuerung in Hohenhameln: Die Hohe Straße (links) soll saniert werden. 36 Personen diskutierten bei einer Infoveranstaltung über die Pläne.

Quelle: Susann Reichert

Hohenhameln. Rumpelpflaster, viel Grün und ein flacher, gepflasterter Bordstein: Die Hohe Straße soll mit Fördergeld aus der Dorferneuerung ein neues Gesicht bekommen. Und sie soll ruhiger werden: Parkbuchten und Bauminseln sollen künftig die Autofahrer zum Bremsen zwingen.

36 Hohenhamelner waren am Montagabend ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um über die Pläne zu diskutieren - darunter viele Anwohner. Nicht bei allen fanden die Vorschläge der Planer Zuspruch, vor allem wegen der Kosten. Laut einer ersten Schätzung wird die Sanierung rund 620000 Euro teuer. Einen erheblichen Teil müssten die Anlieger zahlen - trotz Fördergeld (siehe unten).

"Einmal die Straße abfräsen, neu teeren und das Thema ist gegessen", lautete deshalb der Gegenvorschlag von Bernd Mauri. Laut Bauamtsleiter Bernd Bothmer würde dies das Problem aber nur um ein paar Jahre vertagen: "Wenn die Straße keinen neuen Unterbau bekommt, bringt das auf Dauer nichts", sagte er. Eine gründliche Sanierung mit Asphaltdecke würde 570000 Euro kosten, hat er ausgerechnet - weil es dann aber kein Fördergeld aus der Dorferneuerung gäbe, wäre diese Variante am Ende sogar teurer für die Anlieger.

"Wir werden keine vergoldeten Eskapaden finanzieren", versprach Ortsbürgermeister Achim Henke. "Wir werden nur das machen, was nötig ist, um das Fördergeld zu bekommen." Die meisten Zuhörer hatte er damit auf seiner Seite - schließlich werte die Sanierung das Ortsbild auf, meinte jemand. "Grundsätzlich gut" fand auch Anwohnerin Frauke de Wiljes die Pläne. Sie kritisierte lediglich, dass zu wenige Parkplätze vorgesehen seien.

Der Entwurf der Planer ist bisher nur ein "Ideenkonzept" und soll nach der Kritik der Bürger noch angepasst werden. Im Juni wird im Rat erneut darüber diskutiert. sur

Wie viel müssen die Anlieger für die Sanierung bezahlen?

Rund 620000 Euro soll die Sanierung der Hohen Straße kosten. Bauamtsleiter Bernd Bothmer rechnet mit 260000 Euro Fördergeld aus dem Dorferneuerungs-programm, die verbleibenden 360000 Euro werden zwischen der Gemeinde und den Anliegern aufgeteilt - wobei letztere rund 185000 Euro zahlen müssten. Bei etwa 30 Grundstücken entlang der Hohen Straße entfielen auf die Besitzer also im Durchschnitt rund 6000 Euro. Allerdings zahlt nicht jeder gleich viel: Der Beitrag jedes Einzelnen richtet sich nach der Größe seines Grundstücks und der Höhe des Hauses. "Das ist sehr kompliziert", sagte Bothmer. Welche Kosten auf die Anlieger zukommen, ließe sich derzeit unmöglich vorhersagen - sie würden aber rechtzeitig informiert. Der Bau soll schon nächstes Jahr beginnen: Die Zeit drängt, weil nicht unbegrenzt Fördergeld vorhanden ist. sur

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