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Helmut Lange organisiert ganz besondere Reisen

Reisegeschichte Helmut Lange organisiert ganz besondere Reisen

Zwei große Leidenschaften hat der Hohenhamelner Helmut Lange: Musik und Reisen. Da war die Idee gar nicht so abwegig, beides miteinander zu verbinden und Musikreisen zu organisieren. Das tut er seit mehr als 40 Jahren mit großer Begeisterung.

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Die lettische Nationaloper in Riga ist eines der Ziele der Reise ins Baltikum im kommenden Mai.

Hohenhameln. „1976 habe ich angefangen, an der Realschule Hohenhameln, wo ich als Lehrer tätig war, eintägige Konzertreisen anzubieten. Der Erfolg war enorm“, berichtet Lange, der auch privat schon viel herumgekommen ist und besonders gern die Bahn als Verkehrsmittel nutzt. 159 Fahrten hat er für die Realschüler und teils auch ihre Eltern angeboten, einige davon sogar in Sonderzügen. Insgesamt waren fast 9500 Menschen dabei. Ziele waren immer Veranstaltungen in bekannten Opern- und Konzerthäusern in Deutschland.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Schuldienst hatte er noch nicht die Nase voll. „2012 habe ich die ersten Reise für den Kulturverein Hohenhameln angeboten. Inzwischen organisiere ich vier solcher Reisen im Jahr. Das Interesse ist sogar noch größer als das Angebot“, blickt er zurück. Hier sind die Voraussetzungen andere. Zeitfenster und Budget der Reiseteilnehmer sind üppiger als bei Schülern, so dass mittlerweile mehrtägige Fahrten in Städte in ganz Europa die Regel sind. Ein Klassiker ist der Besuch des Oratoriums „Der Messias“ in der Royal Albert Hall in London jeweils am Karfreitag als regelmäßiges Angebot.

„Mein Leitgedanke sind die drei ‚St‘: Stadt - Stätte - Stück. Diese drei Komponenten müssen passen, alles andere rankt sich drumherum“, erklärt er. Das „Ausbaldowern“ von passenden Zielen, günstigen Flügen und Hotelübernachtungen sowie des Rahmenprogramms mache ihm immer viel Spaß.

„Mittlerweile kenne ich viele Tricks und Kniffe, wie man an gute Angebote kommt. Und ich habe viele Beziehungen und Kontakte, die mir immer wieder weiter helfen“, verrät er. Tatkräftig unterstützt wird er von seiner Frau Gesine, die auch bei den Reisen dabei ist.

Wichtig ist ihm auch ein positives Gruppenerlebnis, das man durchaus beeinflussen könne. So gehört eine Bahnfahrt immer zum Programm, oft kombiniert mit Strecken mit den Flugzeug oder auf dem Schiff und mit Unterbrechungen für gemeinsame Mahlzeiten. „Wichtig sind Gelegenheiten, miteinander zu kommunizieren“, weiß der erfahrene Pädagoge.

Im Mittelpunkt jeder Reise steht der Besuch eines großen musikalischen Ereignisses, der bei mindestens einem Vortreffen vorbereitet wird. „Mir ist wichtig, dass die Mitreisenden verstehen, was auf der Bühne passiert“, erklärt Lange. Trotz sorgfältigster Planung komme es natürlich auch immer mal wieder zu unvorhersehbaren Situationen wie den Ausfall von Zügen mit Wartezeiten. „Die Kunst ist dann, trotzdem ein positives Erlebnis daraus zu machen - zum Beispiel durch eine spontane Wartehallen-Party“, verrät Lange.

wos

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