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Harber: Lob fürs Ehrenamt im "Bergwald"

Harber Harber: Lob fürs Ehrenamt im "Bergwald"

Harber. Was der Name Harber bedeutet, haben die Besucher der Gemeindeversammlung am Donnerstagabend erfahren. Zudem gab es Lob fürs Ehrenamt und die Hohenhamelner Finanzen.

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Gemeindeversammlung in Harber: Das Dorfgemeinschaftshaus war gut besucht.

Quelle: sur

„Der Haushalt der Gemeinde Hohenhameln steht auf einem soliden Fundament“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Uwe Semper. „2012 haben wir weiter Schulden abgebaut und das Jahr mit einem schönen Guthaben abgeschlossen.“ Doch auch wenn das „Girokonto“ der Gemeinde im Plus ist: Langfristige Kreditschulden hat Hohenhameln dennoch. Laut Semper liegen sie derzeit bei 160 Euro pro Kopf - im Vergleich zu anderen Gemeinden sei das wenig. „Das ist auch der Haushaltsdisziplin des Rates zu verdanken“, sagte er. „Da kann man eben nicht alles genehmigen und alle Wünsche auf einmal erfüllen.“

Während Semper die Finanzen in den Blick nahm, lobte Harbers Ortsbürgermeisterin Caren von Wagner die Ehrenamtlichen im Ort. „Sehr fleißig“ sei der Arbeitskreis Dorfchronik, der schon zwei Kalender und zwei Magazine herausgebracht hat. Weitere Helfer suchen die Freiwilligen, die derzeit jeden Sonnabend die Kopfweiden in der harberschen Feldmark pflegen. Und nicht zuletzt lobte von Wagner die Feuerwehr: „Ohne sie gäbe es keine Unterstützung beim Dorffest und auch keine Unterstützung beim Osterfeuer.“

Auch Harbers Namensvetter stand bei der Gemeindeversammlung im Mittelpunkt: In Harber bei Soltau war im vergangenen Jahr eine kleine Reisegruppe aus Harber bei Hohenhameln zu Gast, von dem Besuch gab es bei der Gemeindeversammlung ein Video zu sehen. Zu hören gab es zudem einen Radiobeitrag des NDR - darin erklärt der Namensforscher Professor Jürgen Udolph, was Harber bedeutet. Die Endung „ber“ stammt demnach von einem altenglischen Wort für Wald, während „har“ bewaldete Höhe oder bewaldeter Berg heißt - das Wort findet sich auch in „Harz“.

Harber bedeutet also „Bergwald“ oder „bewaldeter Berg“. In Harber bei Soltau könnte damit der Mönchenberg gemeint sein, so Udolph. Auch in Harber bei Hohenhameln soll es früher bewaldet gewesen sein, sagte Ortsratsmitglied Hansgeorg Böttcher - „aber wo bei uns der Berg sein soll, weiß ich nicht.“

sur

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