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Harber: Biogasanlage soll vergrößert werden

Harber Harber: Biogasanlage soll vergrößert werden

Harber. Wenn sich in der kommenden Wochen der Ortsrat Harber trifft, steht auch eine Vergrößerung der Betriebsfläche der Biogasanlage zur Abstimmung. Die Sitzung beginnt am Donnerstag, 13. November, um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

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Anlagenplaner Henning Franke (l.) und Geschäftsführer Bernd Ballüer von enercity beim Tag der offenen Tür der Anlage im vergangenen Jahr.

Quelle: A

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Ausbringung von Rindermist, also Gülle, haben sich geändert. Das macht der Biogasanlage zu Schaffen. Der neuen Gülleverordnung zufolge, dürfen die Abfallprodukte der Biogasanlagen zwischen 1. November und 31. Januar nicht mehr auf Ackerland ausgebracht werden. Der Biogasanlage in Harber fehlen jetzt die notwendigen Lagerflächen.

„Die Lagerung der Gärreste wird für uns problematisch. Wir müssen sie über einen längeren Zeitraum auf der Anlage behalten“, erläutert der Geschäftsführer Bernd Ballüer. Er ist beim Mehrheitsgesellschafter der Biogasanlage, enercity Hannover, angestellt. „Wir brauchen größere Gärrestlager-Kapazität.“ Derzeit werden die Abfallprodukte in nur einem Gärrestbehälter gelagert. „Um auf Nummer sicher zu gehen, bräuchten wir noch einen weiteren, der dann mindestens doppelt so groß wie der bestehende ist“, sagt Ballüer. „Und der passt nicht auf die bestehende Anlage. Darum müssen wir die Betriebsfläche erweitern.“ Die Erweiterung bedarf der Zustimmung des Gemeinderates, vorab wird im Ortsrat über den Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes diskutiert.

Sollten die Gremien zustimmen und die entsprechenden Genehmigungsverfahren schnell von statten gehen, soll im kommenden Jahr gebaut werden. „Dann würde uns die größere Lager-Kapazität für nächsten Winter zur Verfügung stehen“, sagt Ballüer. Das Investitionsvolumen würde zwischen 700 000 und 800 000 Euro liegen.

  • Und was ist sonst noch los bei der Sitzung des Ortsrates? Auf der Tagesordnung stehen ebenfalls ein Bericht von Ortsbürgermeister Hansgeorg Böttcher sowie die Verteilung der Ortsratsmittel. Die Sitzung ist öffentlich, Bürger können sich im Rahmen einer Fragestunde zu aktuellen Themen zu Wort melden und dann Fragen stellen.

js

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