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"Hand in Hand": Senkrechtstart mit 73 Gründungsmitgliedern

Hohenhameln "Hand in Hand": Senkrechtstart mit 73 Gründungsmitgliedern

Hohenhameln. Was bisher nur eine Idee war, ist jetzt Wirklichkeit: Der Generationenhilfe-Verein "Hand in Hand" ist am Dienstagabend in Hohenhameln gegründet worden - und er hat stolze 73 Mitglieder der ersten Stunde.

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Bürgermeister Lutz Erwig (v.l.) mit den Vorstandsmitgliedern Marlis Söhlke, Tim van der Wolk und Klaus-Peter Niggemann.

Quelle: oh

Die „Unterstützung hilfebedürftiger Personen“ ist der Zweck des neu gegründeten Vereins - so steht es in der Satzung. Die Mitglieder bieten Hilfe im Haushalt und Besuchsdienste oder entlasten pflegende Angehörige. Dafür erhalten sie entweder Geld oder ein Zeitguthaben, das sie einlösen können, wenn sie selbst einmal Hilfe brauchen.

Die Idee kommt in Hohenhameln gut an - besser, als es die Initiatoren zu hoffen gewagt hatten. „Mit so einem Andrang hatten wir nicht gerechnet“, meinte Gisela Grote, die die Versammlung moderierte. Als schließlich 73 Gründungsmitglieder die Vereinssatzung unterschrieben - darunter Bürgermeister Lutz Erwig - sprach sie von einem „historischen Ereignis“.

Zuvor waren die Details besprochen worden: So werden sämtliche Helfer versichert, falls sie beispielsweise im Dienst einen Autounfall haben. Zudem werden sie zur Verschwiegenheit verpflichtet - schließlich erfahren sie möglicherweise medizinische Details über ihre Schützlinge. Auch über Zahlen wurde gesprochen: So kosten die Dienste acht Euro pro Stunde, sechs Euro davon gehen an die Helfer, vom Rest bezahlt der Verein unter anderem Versicherungen. Die Vorstandsmitglieder arbeiten zunächst ohne Vergütung.

Für den Vorstand wählten die Gründungsmitglieder Klaus-Peter Niggemann als Geschäftsführer, Marlis Söhlke wird für die Finanzen verantwortlich sein und Tim van der Wolk für die Öffentlichkeitsarbeit. Weitere sechs Personen gehören dem erweiterten Vorstand an.

Bis der Verein seine Arbeit aufnehmen kann, muss er noch im Vereinsregister beim Amtsgericht Hildesheim eingetragen werden, zudem muss das Finanzamt die Gemeinnützigkeit feststellen. Laut Söhlke wird das maximal zwei Wochen dauern - dann können die freiwilligen Helfer den Ersten beim Schnee schieben oder Fenster putzen helfen.

sur

Unter www.generationenhilfe.de gibt es weitere Infos über den Verein und Aufnahmeanträge.

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