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Goor: „Die Entschuldigung des Landkreises ändert nichts“

Equord Goor: „Die Entschuldigung des Landkreises ändert nichts“

Equord. „Dass sich Landkreissprecher Henrik Kühn für die Aussagen des Mitarbeiters entschuldigt, ist das Mindeste“, sagt Equords Ortsbürgermeister Peter Goor. Zuletzt war herausgekommen, dass ein Mitarbeiter des Landkreis-Fachdienstes Umwelt kritische Equorder Bürger als „Amokläufer“ und „lästige Meute“ beleidigt hatte.

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Equord: Zur Bürgerversammlung, die nach dem Umkippen der Teiche organisiert worden war, stellte sich der Landkreis Fragen der Bürger. Der Streit entfacht nach Beleidigungs-Mails eines Kreis-Mitarbeiters erneut.

Quelle: A

Schnell hatte der Landkreis reagiert und sein Bedauern über die Äußerungen ausgedrückt. Für den Ortsbürgermeister der betroffenen Ortschaft macht das aber kaum einen Unterschied. „Über viele Monate haben wir in Equord an diversen Fronten gekämpft. Es ist kaum etwas passiert, dann kommen solche E-Mails ans Licht. Da fühlt man sich verhöhnt“, sagt Goor. „Das ist nicht in Ordnung, da hat der Landkreis einiges Ansehen verspielt. Ich hoffe, dass der Mitarbeiter mit den Äußerungen nur seine eigene Meinung dargestellt hat und nicht die der ganzen Kreis-Verwaltung. “

Die Beleidigungen des Mitarbeiters, dessen Name der PAZ bekannt ist, seien „starker Tobak. Ich kann das einfach nicht begreifen.“ Es müsste Konsequenzen nach sich ziehen. „Um in der Sache mit den Teichen wieder in geordnete Bahnen zu kommen, muss endlich etwas passieren“ - und der Mitarbeiter dürfe nicht mehr in verantwortlicher Position für die Angelegenheit in Equord zuständig sein. „Eine Zusammenarbeit mit ihm kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen.“

Kreissprecher Kühn hatte der PAZ außerdem mitgeteilt, dass auch etwaige arbeitsrechtliche Schritte gegen den Mitarbeiter geprüft werden würden. Das könnte von einer Abmahnung bis hin zur Kündigung reichen. Goor: „Jeder macht mal Fehler. Eine Abmahnung mag in Ordnung sein, dass der Mitarbeiter deswegen seinen Job verliert, wäre aber doch zu hart.“

Der Equorder Ortsbürgermeister sagt aber auch: „Landkreis und Verwaltung sind ja im weitesten Sinne auch Dienstleister - und der Bürger ihre Kunden. Das sollte man sich auch mal klarmachen.“ Ein Amtsgehabe früherer Tage sei nicht mehr zeitgemäß. „So funktioniert das einfach nicht.“

js

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